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Auf der A9

18 Tote: Reisegruppe am Weg nach Österreich

Bei einem Reisebusunfall auf der Autobahn 9 in Oberfranken sind nach Erkenntnissen der Polizei 18 Menschen ums Leben gekommen. 30 der 48 Insassen seien verletzt worden - einige von ihnen schwer, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit. "Die verbleibenden Personen dürften wohl in dem brennenden Reisebus ums Leben gekommen sein", hieß es in einer Mitteilung.

Diashow Reisebus geht in Bayern in Flammen auf

Reisebus in Bayern geht in Flammen auf

Reisebus in Bayern geht in Flammen auf

Reisebus in Bayern geht in Flammen auf

Reisebus in Bayern geht in Flammen auf

Reisebus in Bayern geht in Flammen auf

Reisebus in Bayern geht in Flammen auf

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Bei den Businsassen habe es sich um eine Seniorengruppe aus Sachsen gehandelt. Ihr Fahrzeug war um kurz nach 7.00 Uhr nahe Münchberg im Landkreis Hof bei sich stauendem Verkehr auf einen Sattelzug geprallt und in Flammen aufgegangen. Übrig blieb nur ein verkohltes Wrack. In dem Bus saßen 46 Fahrgäste und zwei Fahrer. Die Verletzten würden im Krankenhaus zusätzlich von Seelsorgern betreut.

Zur Bergung und Identifizierung der Leichen wurden Spezialisten der Rechtsmedizin und des deutschen Bundeskriminalamts angefordert. Ein Sachverständiger sollte die Ursache des Unglücks untersuchen. Etwa 200 Kräfte von Rettungsdiensten, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Polizei waren im Einsatz, außerdem mehrere Rettungshubschrauber. Sie kreisten am Vormittag über der Unfallstelle zwischen den Anschlussstellen Münchberg-Süd und Gefrees.

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Der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (beide CSU) machten sich auf den Weg zur Unfallstelle. Sie wollten sich ein Bild von der Lage machen und mit den Einsatzkräften sprechen. Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Kanzlerin Angela Merkel zeigten sich betroffen und sprachen den Verletzten und den Angehörigen der Opfer ihr Mitgefühl aus.

Die A9 in Richtung Süden werde wohl den gesamten Tag gesperrt bleiben, hieß es von der Polizei. Es bildeten sich lange Staus. Das Polizeipräsidium Oberfranken rief die Bevölkerung über den Kurznachrichtendienst Twitter dazu auf, die Unfallstelle möglichst weiträumig zu umfahren. Für Angehörige wurde die zentrale Telefonnummer 0800/7766350 geschaltet.

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick rief zu Gebeten auf: "Beten wir für die Opfer, unsere Gedanken sind bei den Angehörigen!", schrieb Schick bei Twitter. "Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer. Den Verletzten wünschen wir baldige Genesung", teilten Hartmut Ziebs und Alfons Weinzierl mit, die Chefs des deutschen und des bayerischen Feuerwehrverbandes. Ihre Gedanken seien zudem bei den Feuerwehrleuten, die diesen schweren Einsatz bewältigen müssten.

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Auf der A9 nahe Münchberg im Landkreis Hof hatte es schon einmal ein schweres Unglück gegeben: Vor 27 Jahren kam es hier wegen dichten Nebels zu einer der schlimmsten Massenkarambolagen, die es je auf deutschen Straßen gegeben hat. Rund 100 Autos waren damals in den Unfall verwickelt, zehn Menschen starben, 122 wurden verletzt.
 






 

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