Flüchtling als Täter: für Merkel schwer zu ertragen

Nach Anschlag

Flüchtling als Täter: für Merkel schwer zu ertragen

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geht davon aus, dass die Todesfahrt eines Lkw auf den Weihnachtmarkt in Berlin ein Terroranschlag war. "Wir müssen nach jetzigen Stand von einem terroristischen Anschlag ausgehen", sagte Merkel am Dienstag in Berlin.

"Ich weiß, dass es für uns alle besonders schwer zu ertragen wäre, wenn sich bestätigen würde, dass ein Mensch diese Tat begangen hat, der in Deutschland um Schutz und Asyl gebeten hat", fügte sie hinzu.

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Sicherheitskabinett einberufen
Merkel beruft das Sicherheitskabinett ein. Die zuständigen Minister und die Chefs der Sicherheitsbehörden wurden noch am Vormittag die Lage und mögliche Konsequenzen beraten, sagt die Kanzlerin. Die Tat werde bestraft werden, "so hart es unsere Gesetze verlangen".

Nachlesen: So reagiert Alexander Van der Bellen

Die Kanzlerin kündigte ein hartes Vorgehen des Rechtsstaats an. Sie dankte den Ermittlern, die dabei seien, "diese unselige Tat aufzuklären". Merkel versprach, die Tat werde aufgeklärt werden, "in jedem Detail, und sie wird bestraft werden, so hart es unsere Gesetze verlangen".

Merkel telefonierte am Dienstag auch mit US-Präsident Barack Obama. Er habe der Kanzlerin kondoliert und seine "tiefe Anteilnahme" ausgedrückt, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit. Zugleich versicherte der US-Präsident der Bundeskanzlerin die Unterstützung der USA zur Aufklärung der Hintergründe der Tat, erklärte Seibert.

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