Selbstmord: Sprung ins Krokodilbecken

Thailand

Selbstmord: Sprung ins Krokodilbecken

Eine 65-Jährige Frau hat sich am vergangenen Freitag durch einen Sprung ins Krokodilbecken das Leben genommen. Die Thailänderin beging in der selben Krokodilfarm in der Nähe von Bangkok Selbstmord, in der sich bereits 2002 eine Frau auf die gleiche Art getötet hatte.

Tiefes Becken mit Hunderten Krokodilen
Wie Medien berichten, zog sich die Frau die Schuhe aus, kletterte über die Brüstung und sprang in ein drei Meter tiefes Becken, in dem sich Hunderte ausgewachsene Krokodile tummelten. Die lokalen Behörden bestätigten am Dienstag den Vorfall. Kritiker der Krokodilfarm, die nicht zuletzt wegen spektakulärer Krokodil-Wrestling-Shows als Touristenmagnet gilt, hatten in der Vergangenheit zu lasche Sicherheitsvorkehrungen bemängelt. Nach Publikwerden des Selbstmordes reagierte die Farm: Man habe bereits zusätzliche Barrieren errichtet, sagte der Eigentümer in einem Radio-Interview.

Frau litt an Depressionen
Familienmitglieder erzählten der Polizei, dass die Verstorbene an Depressionen gelitten hatte. Nach ihrem Spung ins Becken hatten Angestellte der Krokodilfarm noch versucht, die Tiere mit langen Stöcken von ihr fern zu halten. Für die 65-Jährige kam aber jede Hilfe zu spät.

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