Tunesien brennt: Touristen flüchten

Plünderungen und Chaos

© AP

Tunesien brennt: Touristen flüchten

Seiten: 123

Nach der Flucht des tunesischen Diktators Ben Ali ins saudi-arabische Exil geht eine Welle von Plünderungen durch das nordafrikanische Land. Trotz einer Ausgangssperre war es in der Nacht erneut zu schweren Unruhen in der Hauptstadt Tunis gekommen. Vor dem Innenministerium fanden Feuergefechte statt. Bewaffnete Angreifer schossen Samstagabend wahllos auf Passanten, Banden setzten Gebäude in Brand. Ein Einkaufszentrum stand in Flammen.

Diashow Chaos in den Straßen von Tunis
Chaos in den Straßen von Tunis

Chaos in den Straßen von Tunis

Blutige Unruhen in Tunis

Blutige Unruhen in Tunis

Chaos in den Straßen von Tunis

Chaos in den Straßen von Tunis

Chaos in den Straßen von Tunis

Chaos in den Straßen von Tunis

Blutige Unruhen in Tunis

Blutige Unruhen in Tunis

Blutige Unruhen in Tunis

Blutige Unruhen in Tunis

Blutige Unruhen in Tunis

Blutige Unruhen in Tunis

Blutige Unruhen in Tunis

Blutige Unruhen in Tunis

Blutige Unruhen in Tunis

Blutige Unruhen in Tunis

Blutige Unruhen in Tunis

Blutige Unruhen in Tunis

Blutige Unruhen in Tunis

Blutige Unruhen in Tunis

Blutige Unruhen in Tunis

Blutige Unruhen in Tunis

Blutige Unruhen in Tunis

Blutige Unruhen in Tunis

1 / 13
  Diashow

Unruhen erreichen Urlaubsegionen
Die Unruhen erreichen nun auch die Urlaubsregionen: Bei einem Gefängnisbrand im Touristenzentrum Monastir wurden mindestens 50 Menschen getötet. Die Gefangenen hatten Matratzen angezündet, um gegen Haftbedingungen zu demonstrieren. Als die Insassen fliehen wollten, eröffneten Gefängniswärter das Feuer. Auch im Ferienort Hammamet gab es Feuer.

Grafik Tunesien

Machtkampf um Nachfolge Ben Alis
Kaum war Diktator Ben Ali weg, entbrannte auch schon der Machtkampf um die Nachfolge des „Ceausescu der Sanddünen“ in voller Härte.

Am Samstag ernannte der Verfassungsrat Parlamentspräsidenten Fouad Mebazaa zum neuen Interims-Präsidenten. Aber auch Mebazaa ist als übler Korruptionist bekannt. Mebazza beauftragte Premierminister Mohammed Ghannouchi mit der Bildung einer „Regierung der nationalen Einheit“ mit der Opposition. Die Neuwahlen sollen in sechs bis sieben Monaten stattfinden. Auch der Chef der verbotenen islamistischen Partei Ennahda kündigte am Samstagabend seine Rückkehr aus dem Londoner Exil an. Beobachter warnen bereits davor, dass das Land in Anarchie versinken könnte.

Ben Ali ist erstes prominentes WikiLeaks-Opfer
Ben Ali ist das erste prominente Opfer von Wiki­Leaks geworden. Die Veröffentlichung von US-Botschaftsdepeschen, in denen von nackter Korruption der Präsidenten-Mafia die Rede war, ermunterte die Tunesier, das Regime endgültig zu verjagen.

Ägypten, Jordanien und Algerien fürchten Unruhen
Auch andere arabische Führer fürchten nun ein ähnliches Schicksal: Ägyptens Hosni Mubarak und Jordaniens König Hussein gelten als extrem gefährdet. Algeriens Regime wankt ebenfalls.

NÄCHSTE SEITE: Sonderflüge bringen Österreicher nach Hause

Seiten: 123
Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Live auf oe24.TV 1 / 9

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen