Obama lässt Tiefflug untersuchen

Panik in New York

 

Obama lässt Tiefflug untersuchen

US-Präsident Barack Obama hat wütend auf den Tiefflug einer US-Präsidentenmaschine über New York reagiert und eine Untersuchung des Vorfalls angeordnet. Der Präsident sei "aufgebracht" gewesen, als er erfahren habe, dass ein Ersatzflugzeug für die von ihm genutzte Air Force One das Manöver zur Aufnahme von Fotos absolviert habe, sagte Obamas Sprecher Robert Gibbs. Obama habe eine Untersuchung des Vorfalls angeordnet, der Erinnerungen an die Terroranschläge vom 11. September 2001 wachgerufen und bei vielen New Yorkern Panik ausgelöst hatte. Die Untersuchung soll spätestens in zwei Wochen abgeschlossen sein.

"Das war ein Fehler, wie bereits festgestellt wurde", sagte Obama über den Tiefflug der Präsidentenmaschine. Er habe nicht früher als die Öffentlichkeit von dem Vorfall erfahren. Derartiges "wird nicht wieder passieren", versicherte der US-Präsident.

Auf die wiederholte Nachfrage, ob der Leiter der militärischen Abteilung im Weißen Haus, Louis Caldera, wegen des Vorfalls zurücktreten müsse, sagte Obamas Sprecher Gibbs, zunächst müsse die Untersuchung abgeschlossen werden. Zugleich verwies Gibbs darauf, dass Caldera bereits die volle Verantwortung für den Flug übernommen habe. Außer New Yorker Bürgern hatte auch der Bürgermeister der Stadt, Michael Bloomberg, verärgert auf den halbstündigen Flug über Manhattan reagiert.

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