Wegen Taifun
Diese Millionen-Metropole versinkt im Müll
Nach tagelangem Starkregen lässt der Niederschlag zwar langsam nach, doch das Ausmaß der Katastrophe wird nun sichtbar: Verwüstete Ortschaften, verschmutzte Straßen und verzweifelte Menschen prägen das Bild vor Ort. Auslöser der Überschwemmungen und Erdrutsche war ein Zusammenspiel mehrerer Tropenstürme mit dem Südwestmonsun "Habagat". Dieser brachte über mehrere Tage hinweg enorme Regenmengen. In der Folge wurden ganze Ortschaften überschwemmt, Häuser zerstört und Verkehrswege unpassierbar gemacht.
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Gewaltige Müllmassen in Manila
Besonders schwer getroffen hat es die Millionenmetropole Manila. Dort standen zahlreiche Straßenzüge und Wohnviertel hüfthoch unter Wasser. Beim Rückzug der Fluten traten riesige Mengen Unrat zutage. Die Wassermassen spülten Plastikflaschen, Verpackungen, Holz, Möbel sowie Hausrat aus Deponien, Kanälen und Wohngebieten zusammen. Im Redemptorist-Kanal in Parañaque City, einem Vorort von Manila, bilden sich gigantische Müllteppiche, die den Wasserabfluss blockieren. Die Regierung spricht von einer Müllkrise und hat Aufräumarbeiten mit schwerem Gerät, Booten und Einsatzkräften veranlasst.
Expertenausblick auf die Sturmsaison
Eine nachhaltige Entwarnung geben Meteorologen jedoch nicht, da weitere Regenfälle drohen. Zudem erwarten Experten eine der heftigsten Taifun-Saisons seit Aufzeichnungsbeginn. Ursache dafür ist das sich verstärkende Klimaphänomen El Niño, welches die Bildung tropischer Wirbelstürme begünstigt. Neben den Philippinen gelten vor allem China, Japan und Vietnam als gefährdet.
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