Fedor Holz

Er verdiente mit Poker Millionen - jetzt investiert er in DIESE Startups

Ein lächelnder Mann mit Mikrofon sitzt in einem beleuchteten Studio.
© Instagram/fedorholz
Einst zählte Fedor Holz zu den weltbesten Pokerspielern und verdiente Millionen. Heute investiert der deutsche Wahl-Wiener als Fondsgründer in Startups und spricht im Interview mit dem Portal "Brutkasten" über seine neue Strategie.
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Fedor Holz führte mit Anfang 20 die Poker-Weltrangliste an und erspielte Preisgelder im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Nach wenigen Jahren zog es ihn zu neuen Herausforderungen: Er gründete in Wien zwei Startups und stieg im Laufe der Zeit als Investor bei rund 30 Firmen und 20 Fonds ein. Seine gesammelte Expertise bündelt er nun gemeinsam mit seinem Freund und Geschäftspartner Christoph Zöller im Heidelberger Dachfonds "Drafted Ventures".

Vom Gründer zum Investor

Vor zehn Jahren beendete Holz seine Pokerkarriere und gründete die Meditations-App "Primed Mind" als Konkurrenten zu "Headspace", die er nach Anfangsschwierigkeiten profitabel machte und größtenteils verkaufte. 2019 folgte "Pokercode", das sich von einer Masterclass zur Mitgliedschaft entwickelte (aus dem operativen Geschäft hat er sich vor zwei Jahren zurückgezogen), wie er im Interview mit dem Online-Magazin für Start-ups, Innovation und die digitale Wirtschaft "Brutkasten" erzählt.

Strategie von "Drafted Ventures"

Aus der Notwendigkeit heraus, das Pokergeld sinnvoll anzulegen, entstand die Idee für den eigenen VC-Dachfonds. "Drafted Ventures" verzeichnet ein First Closing von 15 Millionen Euro bei einem Hardcap von 25 Millionen Euro. Geplant ist, jeweils rund eine Million Euro in etwa 20 frühphasige Venture-Capital-Fonds zu investieren, um ein Portfolio von 400 Startups aufzubauen. Direktinvestments schließt das Team zwar nicht komplett aus, der Fokus liegt jedoch klar auf den Fonds.

Globale Ausrichtung und Ziele

Der Fonds investiert zu je 50 Prozent in Europa und den USA, ergänzt durch kleinere Anteile in Märkten wie Indien, Israel oder Lateinamerika. Zentrale Kriterien sind ein Fondsvolumen von unter 100 Millionen Dollar sowie der Verzicht auf ein Investmentkomitee, um ganz auf die Qualität einzelner Manager zu setzen. Mittelfristig strebt Holz einen zweiten, größeren Fonds an, um für die Investoren das Maximum herauszuholen.

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