Causa Ruck

Geheim-Aufnahme angefertigt: Das sagt sein Anwalt

Ein Mann im Anzug mit roter Krawatte steht im Sonnenlicht und schaut in die Kamera.
© APA/EVA MANHART
oe24 hat aufgedeckt, wer hinter der Tonbandaufnahme in der Causa Ruck stehen soll. Er bestreitet aber, eine Einladung zu dem Notartermin bekommen zu haben.
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Die Causa Ruck sorgt seit Wochen für Wirbel. oe24 liegt nun die Tonbandaufnahme, die im Zentrum der Affäre steht, in Teilen vor.

In der Audioaufnahme sind neben Wirtschaftskammer-Wien-Präsident Walter Ruck noch drei weitere Personen zu hören: Donaustadt-Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy, ein Mitarbeiter von Ruck sowie SWV-Chef Marko Fischer.

Alle Gesprächspartner sollen laut oe24-Informationen nun eine eidesstattliche Erklärung abgegeben haben, dass sie bei dem Gespräch keine geheimen Aufnahmen angefertigt haben - alle, bis auf einen: SWV-Wien-Chef und Ruck-Vize Fischer. Er bestreitet aber, eine Einladung erhalten zu haben.

Fischer: Keine Einladung zu Notartermin

Via seinem Anwalt erklärt Fischer gegenüber oe24: "Ein Gespräch in der genannten Zusammensetzung hat am 21. November 2025 stattgefunden. Zu Inhalt und Umständen vertraulicher Gespräche äußert sich Herr Präsident Fischer nicht." Er habe aber keine Einladung zu oder Verständigung von einem Notartermin erhalten.

Fischer selbst erklärt: "Ich habe zu diesem Notartermin nie eine Einladung erhalten. Wer nicht zu einem Termin geladen wird, kann die eidesstattliche Erklärung auch nicht verweigern." Der SWV Wien behält sich rechtliche Schritte vor.

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