Positive Entwicklung

Gute Nachrichten aus dem Tierschutz

Schweine - Unsere Tiere - Tierschutz-CH - Vollspaltenböden - Sendung 09062019
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Dänemark hat im Juni 2026 als erstes EU-Land ein eigenes Ministerium für Natur und Tierschutz geschaffen.
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Die neue Behörde soll den Schutz von Tieren, Umwelt und Biodiversität stärker in den Mittelpunkt der Politik rücken. Hintergrund sind unter anderem die großen Herausforderungen durch die intensive Tierhaltung und die hohen Umweltbelastungen der Landwirtschaft. Die Regierung plant strengere Vorgaben für die Nutztierhaltung sowie umfangreiche Maßnahmen zur Renaturierung von Landschaften. Ein besonderer Fokus liegt auf der Schweinehaltung: Dänemark produziert jährlich rund 30 Millionen Schweine und steht seit Jahren wegen der intensiven Tierhaltung in der Kritik. Die Regierung plant daher strengere Tierschutzstandards und Reformen in der Schweineindustrie. Tierschutzorganisationen begrüßen den Schritt, da wirtschaftliche Interessen der Landwirtschaft künftig nicht mehr direkt mit Tierschutzagenden in einem Ministerium konkurrieren. Dänemark gilt damit als Vorreiter für eine stärkere politische Verankerung des Tier- und Naturschutzes in Europa.

Unter dem Titel "Animalia" fand diese Woche eine Benefiz-Modenschau zugunsten des Tierschutzhauses Vösendorf statt. Rund 150 Gäste besuchten die Veranstaltung, die gemeinsam mit der Höheren Lehranstalt für Mode aus Mödling organisiert wurde. Die Schau zeigte, wie sich Mode, Nachhaltigkeit und Tierschutz miteinander verbinden lassen. Bei einer anschließenden Versteigerung wurden die präsentierten Kleidungsstücke verkauft. Insgesamt kamen dabei knapp 1.500 Euro zusammen, die an das Tierschutzhaus Vösendorf gingen.

Ridglan Farms in den Vereinigten Staaten im Bundesstaat Wisconsin züchtete bisher Tausende Beagle-Hunde für das Tierversuchslabor. Tierschutzaktivist:innen kämpfen seit Jahren für eine Schließung und für die Freilassung der verbleibenden Hunde. Das Unternehmen hatte zwar der Schließung der Zucht zugestimmt, wollte die verbleibenden 2000 Hunde jedoch behalten und sie selbst im Tierversuchslabor einsetzen.

Aktivist:innen schlugen Alarm. Im April versuchten sie die Hunde aus der Anlage zu befreien, worauf die Polizei mit Tränengas und Verhaftungen reagierte. Der Fall wurde international bekannt. Daraufhin willigte Ridglan Farms ein, zumindest 1500 Hunde an Tierschutzorganisationen zu übergeben. Das Schicksal der verbleibenden 500 war ungewiss.

Jetzt wurde bekannt, dass auch die letzten 500 Hunde gerettet werden dürfen. Ridglan Farms erklärte, alle noch verbliebenen Hunde bis spätestens Ende August an Rettungsorganisationen zu übergeben. Dort werden sie medizinisch versorgt und zur Adoption vermittelt. Das Unternehmen Ridglan Farms wird dank jahrelanger Proteste von Menschen weltweit endgültig geschlossen.

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