Morgenmuffel

Herbst-Müdigkeit adé: Mit diesen Tricks kommst du leichter aus dem Bett

Blonde Frau liegt wach unter einer weißen Decke im Bett und schaut nachdenklich.
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Der Wecker klingelt, draußen ist es stockdunkel und eiskalt und plötzlich gibt es keinen gemütlicheren Ort auf der Welt als das eigene Bett. Doch mit diesen einfachen Tricks fällt dir das Aufstehen am Morgen garantiert leichter.
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Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, fällt das Aufstehen plötzlich doppelt schwer. Doch keine Sorge: Du musst dich nicht jeden Morgen müde aus den Federn quälen. Mit ein paar cleveren Tricks überlistest du den Herbst-Blues, startest leichter in den Tag und tauschst das Snooze-Dauerdrücken gegen einen energiegeladenen Morgen.

Abends kalt, morgens warm

Experten raten dazu, für eine erholsame Nacht in einem eher kühleren Raum einzuschlafen, ideal sind etwa 17 bis 22 Grad. Doch genau diese Kälte macht das Aufstehen im Herbst besonders schwer. Der Trick: Nutze einen Heizungs-Timer. Programmiere deine Heizung (oder ein Thermostat) so, dass sie eine halbe Stunde vor dem Klingeln deines Weckers das Zimmer leicht aufwärmt. Wenn es außerhalb der Decke nicht mehr eiskalt ist, fällt der erste Schritt deutlich leichter. Lege dir am besten schon am Vorabend kuschelige Kleidung oder dicke Socken griffbereit ans Fußende.

Tageslichtwecker

Junge Frau liegt lächelnd im Bett und streckt sich entspannt am Morgen.
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Im Herbst fehlt uns morgens das natürliche Sonnenlicht. Das signalisiert unserem Körper: "Es ist noch Nacht, produziere weiter das Schlafhormon Melatonin!" Die Lösung für dieses Problem ist ein Lichtwecker. Dieser simuliert einen natürlichen Sonnenaufgang und weckt dich sanft durch allmählich heller werdendes Licht. Wenn dann der eigentliche Alarmton erklingt, hat das Licht dein Gehirn längst aus dem Tiefschlaf geholt.

Digital Detox

Der perfekte und stressfreie Morgen beginnt bereits am Abend davor. Wer abends stundenlang am Smartphone scrollt, bringt durch das blaue Licht seinen Schlafrhythmus völlig durcheinander. Besser: Eine Stunde vor dem Schlafen die Geräte verbannen. Erleichtere dir den Morgen zusätzlich, indem du dir schon abends deine Kleidung bereitlegst oder sogar das Frühstück vorbereitest. Das reduziert den mentalen Stress beim Aufwachen enorm.

Snooze-Verbot

Die Schlummertaste fühlt sich zwar im ersten Moment gut an, macht uns auf Dauer aber nur noch müder und zäher. Der effektivste Trick: Platziere deinen Wecker oder dein Smartphone am anderen Ende des Zimmers. So bist du gezwungen, das warme Bett zu verlassen, um den nervigen Ton abzustellen. Sobald du stehst, gilt die 5-Sekunden-Regel: Nicht nachdenken, nicht zurückdrehen, sondern innerhalb von 5 Sekunden losstarten und das Licht anmachen.

Wasser trinken

Ein großes Glas Wasser direkt nach dem Aufstehen bringt deinen Stoffwechsel sofort in Schwung, denn über Nacht verliert der Körper viel Flüssigkeit. Wer besonders mutig ist, gibt seinem Körper danach einen Kälte-Kick im Bad: Die Kälte aktiviert das Nervensystem, was uns leistungsbereit macht. Es muss dabei nicht gleich die eiskalte Dusche am frühen Morgen sein, schon das Waschen des Gesichts und der Hände mit kaltem Wasser hat einen enormen Wachmacher-Effekt.

Frau im Bademantel trinkt ein Glas Wasser in einer Küche.
. © Getty Images/Maskot

Belohne dich selbst

Das Aufstehen fällt immer dann am schwersten, wenn nur grauer Alltag und lästige Pflichten auf uns warten. Schaffe dir also einen triftigen Grund, gerne aufzustehen. Das kann eine leckere, besondere Kaffeesorte sein, eine extra zusammengestellte Morgen-Playlist mit deinen absoluten Lieblingssongs oder 10 Minuten Zeit für einen spannenden Podcast. Wenn du dich direkt nach dem Aufwachen auf etwas freust, hat die warme Bettdecke keine Chance mehr.

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