Über 20 Tote
"Hitze-Glocke"! Alarm-Stufe Rot in Europa
Bis zu 40 Grad soll es diese Woche nicht nur in Österreich heiß werden - eine Woche vor Schulferien-Start in Wien, NÖ und Burgenland (am 4. Juli) glühen auch unsere Urlaubsländer. Hitzewarnungen gibt es aktuell in Spanien, Italien und auch Frankreich.
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Schon 20 Bade-Tote in Frankreich
In Frankreich sind im Zuge der Hitzewelle bereits etwa 20 Menschen bei Badeunfällen gestorben. Die Ministerin für Sport und Jugend, Marina Ferrari, sagte am Dienstag dem Sender France Inter, seit dem Beginn des Wochenendes habe es "etwa zwanzig Todesfälle" durch Ertrinken gegeben. Sie rief dazu auf, "die Sicherheitsvorschriften einzuhalten".
"Bei einem solchen Temperaturschock muss man extrem vorsichtig sein", warnte die Ministerin. Auch verwies sie darauf, dass "Alkohol und Schwimmen sich überhaupt nicht vertragen".
Großer Waldbrand tobt in Griechenland
In Griechenland war am Montag ein Großaufgebot von Rettungskräften im Einsatz, um einen großen Wald- und Buschbrand nahe der Autobahn zwischen Athen und Thessaloniki zu bekämpfen. Wegen der starken Rauchentwicklung sei ein Teilstück der zentralen griechischen Autobahn geschlossen werden.
Es ist der zweite große Waldbrand in diesem Jahr - erst am Samstag musste ein Brand auf der Insel Euböa bekämpft werden. Meteorologen warnen in griechischen Medien vor den teils starken, für die Jahreszeit typischen Winden und mahnen die Menschen zur Vorsicht beim Umgang mit Feuer.
Stärkste Hitzewelle des Jahres in Italien
Italien erlebt seit Sonntag eine der stärksten Hitzewellen des Jahres. Nach Angaben von Meteorologen sorgt eine subtropische Hochdrucklage mit heißer Luft aus Nordafrika für außergewöhnlich hohe Temperaturen. In den kommenden acht bis zehn Tagen werden vielerorts Höchstwerte von bis zu 40 Grad Celsius erwartet.
Die Temperaturen teilweise bis zu zehn Grad über den für Ende Juni üblichen Durchschnittswerten. Der Meteorologe Federico Brescia vom Wetterdienst "il Meteo" sprach von einer "extremen und ungewöhnlichen Hitze" im gesamten Land.
Alarm-Hitze in Spanien: Angst vor Bränden
Spanien erlebt an diesem Dienstag den bislang härtesten Tag der ersten Hitzewelle des Sommers. In fünf Provinzen gilt die rote Warnstufe, die Höchstwerte kratzen an den 42 °C.
Die Hitze und dazu die Trockenheit erhöhen die Gefahr für Wald- und Flächenbrände. In Katalonien, Kastilien-La Mancha und die Communidad Valenciana und Galicien riefen die Extremwarnstufe aus.
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