Pflichtaufgabe

Jagd auf Leader Rapid: Kühbauer-Elf fordert drei Punkte gegen die WSG

Drei LASK-Spieler in roten Trikots jubeln vor dem Fußballtor auf dem Spielfeld.
© EPA
Der LASK empfängt am Samstag die WSG Tirol und steht im Titelkampf unter Siegdruck: Um den Rückstand auf Tabellenführer Rapid nicht weiter anwachsen zu lassen, zählt für Kühbauer nur ein Erfolg.
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Für den LASK steht inmitten der englischen Wochen vor dem Champions-League-Duell gegen Slovan Bratislava eine vermeintliche Pflichtaufgabe auf dem Programm. Am Samstag (19:30 Uhr/live Sky Sport Austria & oe24-Liveticker) bestreiten die Linzer gegen die WSG Tirol das zweite von drei Heimspielen in Folge. Nach Dämpfern in der Bundesliga ist der Rückstand auf Spitzenreiter Rapid bereits auf acht Zähler angewachsen, weshalb ein voller Erfolg vor heimischem Publikum Pflicht ist.

Mentalitätssieg im Cup gibt den Linzer Athletikern Auftrieb

Der dramatische 5:4-Erfolg nach Verlängerung im Cup gegen die SV Ried sorgte bei Trainer Dietmar Kühbauer und seiner Mannschaft für Erleichterung. Mittelfeldakteur Sascha Horvath lobte die gezeigte Einstellung: "Mentalität und Leidenschaft waren riesig." Gleichzeitig mahnte er aber auch zur Konzentration: "Leichte Fehler, die wir derzeit drin haben, mit und gegen den Ball, müssen wir einfach abstellen." Meistercoach Kühbauer stellte klar, dass defensiv nachgebessert werden müsse, blieb aber gewohnt gewitzt: "Ich gewinne lieber 4:3 als 1:0."

WSG Tirol reist nach Cup-Krimi ohne Druck nach Linz

Thomas Goiginger im grünen WSG-Tirol-Trikot tippt sich mit dem Zeigefinger an den Kopf, während seine Mitspieler im Hintergrund stehen.
Fokus auf die LASK-Rückkehr: Ex-LASK-Akteur Thomas Goiginger fordert mit der WSG Tirol am Samstag die Linzer Athletiker in der Raiffeisen Arena und will die Herausforderung beim Tabellendritten annehmen. © APA/EXPA/ STEFAN ADELSBERGER

Die siebentplatzierte WSG Tirol reist ebenfalls mit einem Cup-Erfolg im Gepäck nach Oberösterreich, musste beim Zweitligisten Wacker Innsbruck jedoch bis ins Elfmeterschießen zittern. WSG-Coach Philipp Semlic forderte eine Leistungssteigerung von seinem Team. Für Ex-LASK-Profi Thomas Goiginger ist die Außenseiterrolle in der Linzer Raiffeisen Arena kein Nachteil: "Der Switch ist eine Herausforderung, aber dem müssen wir uns stellen und als Mannschaft daran wachsen."

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