Mit Metalldetektor

Mann findet Mega-Goldklumpen für über 120.000 Euro

Goldene Schaufeln stecken in Erde, bereit für eine Spatenstichzeremonie.
© Getty Images
Ein glücklicher Goldsucher hat einiges in der staubigen Erde im Südosten Australiens entdeckt, unter anderem Bleikugeln, Nägel, Hufeisen, Patronenhülsen oder auch eine Pfeife. Nun ist ihm ein historischer Fund gelungen: Er grub einen großen Klumpen pures Gold aus.
OE24 auf Google bevorzugen

Ein Schatzsucher, der anonym bleiben möchte, hat mit seinem Metalldetektor vom Typ GPZ 8000 einen besonderen Fund in Australien gemacht. Der Mann war auf Goldsuche. Er schildert gegenüber dem australischen Sender "ABC News": "Für die Größe des Fundstücks war das Signal gar nicht so laut. Als ich aber etwa zehn Zentimeter tief gegraben hatte, fing das Gerät richtig an zu piepen."

Was der Goldsucher dort fand, hat er nicht erwartet. Er berichtet: "Vielleicht war es der erste oder zweite Spatenstich, als ich plötzlich diesen leuchtend gelben Punkt in der Mitte des Lochs entdeckte." Wenige Sekunden später hielt der Mann keinen bemalten Stein, sondern ein Goldnugget. Es schaut wie eine Kartoffel aus.

Der Goldklumpen ist mit Quarz durchsetzt und wiegt mehr als 1.200 Gramm. Laut den ersten Untersuchungen sind etwa 940 Gramm davon reines Gold. Der Wert des Klumpens wird auf 150.000 bis 160.000 australische Dollar (rund 100.000 Euro) geschätzt.

"Mein Fund war das Ergebnis von Beharrlichkeit"

Der Finder hat mehrere Tage lang auf der "Mount Stuart"-Farm in der Nähe der 95-Einwohner-Ortschaft Tibooburra im Nordwesten des Bundesstaates New South Wales nach Gold gesucht. Der Ort liegt rund 200 Kilometer von Australiens Metropole Sydney entfernt und befindet sich im Outback. Er ist sich sicher: "Mein Fund war das Ergebnis von Beharrlichkeit, denn beinahe wäre ich an dem Nugget vorbeigelaufen. Es war gegen Abend, ich wollte meine Suche gerade beenden."

Nun kann der Mann den Goldklumpen teuer verkaufen. Ein Sammler ist sogar bereit bis zu 200.000 australische Dollar (rund 126.000 Euro) zu zahlen.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden