Im Fokus der Aufmerksamkeit steht dabei eine Szene aus der 42. Minute: Der 39-jährige argentinische Kapitän nahm sich den portugiesischen Unparteiischen Joao Pinheiro zur Brust, nachdem er sich ungerecht behandelt gefühlt hatte. Berichte und virale Videos belegen, wie Messi den Referee vehement zu mehr Respekt aufforderte: "Sprich mich höflich an, sei nicht respektlos. Ich habe dich ja auch höflich angesprochen."
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Schweizer kritisieren Schiri scharf
Diese energische verbale Auseinandersetzung spiegelte die extrem aufgeheizte Stimmung einer Partie wider, die von massiven Kontroversen überschattet wurde. Vor allem auf Schweizer Seite sorgte der umstrittene Platzverweis von Breel Embolo wegen einer vermeintlichen Schwalbe für großen Unmut. Trainer Murat Yakin und Verteidiger Manuel Akanji kritisierten die Schiedsrichterleistung nach dem Spiel scharf und bemängelten ein "extrem einseitiges" Spiel zugunsten der Südamerikaner. Derartige Beschwerden befeuern bereits kursierende Verschwörungstheorien, laut denen die FIFA das Turnier zugunsten Argentiniens manipuliere – Vorwürfe, die von den Verantwortlichen strikt zurückgewiesen werden.
Dass Messi für den Erfolg jedoch physisch einiges einstecken muss, zeigten die TV-Bilder nach dem Schlusspfiff: Der Superstar verließ den Platz gezeichnet und mit Blut um das rechte Auge. Trotz dieser Strapazen richtet der Weltmeister den Blick bereits voller Vorfreude nach vorne, denn im Halbfinale trifft er auf England – es wird das erste Aufeinandertreffen mit den "Three Lions" in seiner gesamten Karriere sein.
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