Bis 2031 sollen die Kosten mit dem "Pace" genannten Programm um 2,5 Milliarden Dollar gesenkt werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss mit.
Es gehe um einen Umbau des operativen Geschäftsmodells, um die zuletzt angekündigte "Sport-Offensive" zu unterstützen: eine Modernisierung der Lieferketten, einen neuen Unternehmens-Campus im Wachstumsmarkt Indien und eine weitere Verschlankung der Organisation. "Wir müssen mehr machen bei Nike-Sportbekleidung, der Marke Jordan und in China", sagte Hill. "Und wir ergreifen Maßnahmen, um diese Geschäftsbereiche auf lange Sicht zu stärken."
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Dabei sind offenbar erneut Stellenstreichungen geplant: Bis 2031 rechnet Nike mit Kosten von rund einer Milliarde Dollar, den Großteil davon "in Bezug auf die Belegschaft". Bereits im vergangenen Jahr hatte der US-Konzern rund 300 Millionen Dollar für Abfertigungen zurückgestellt. Weitere 300 Millionen entfallen auf das laufende Geschäftsjahr 2026/27 (per Ende Mai).
Für 2026/27 rechnet Nike mit einem Umsatzrückgang um einen hohen einstelligen Prozentsatz - er fällt damit deutlich stärker aus als Analysten erwartet hatten. Das Ergebnis je Aktie werde - auch ohne die Belastungen durch das Sparprogramm - auf 1,15 bis 1,35 (2025/26: 2,10) Dollar zurückgehen. "Pace" werde weitere 0,15 Dollar je Aktie kosten.
Im ersten Quartal, das von Juni bis August reichte, büßte der Adidas-Rivale vier Prozent Umsatz ein auf 11,2 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit einem etwas geringeren Rückgang gerechnet. Auch das Ergebnis je Aktie ging leicht auf 48 (49) Cent je Aktie zurück, hier hatten die Experten Nike im Schnitt aber nur 43 Cent zugetraut. Der neue Finanzchef Dave Denton sagte, das Quartal entspreche den eigenen Erwartungen.
Nike-Aktien verloren am Donnerstag im nachbörslichen Handel rund vier Prozent.
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