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Start bei Kurz, Karriere bei Nehammer - das ist der neue ÖVP-General

Ein Mann mit kurzem Haar und Hemd sitzt vor einem unscharfen, blauen Hintergrund.
© C.Stadler/Bwag
Die ÖVP hat nach dem nicht eben überraschenden Rücktritt von Nico Marchetti einen neuen Generalsekretär gesucht - und hat Markus Gstöttner (40) gefunden.
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Der gebürtige Wiener wird von ÖVP-Chef und Kanzler Christian Stocker heute um 13 Uhr als neuer Parteigeneral vorgestellt.

Ist er ein Kurz-Getreuer?

Dass die Wahl auf Gstöttner fiel, hat durchaus für Aufsehen gesorgt - begann er doch seine ÖVP-Karriere im Kabinett des seinerzeitigen VP-Kanzlers Sebastian Kurz. Als ausgesprochener Kurz-Mann gilt der trotzdem nicht. Er hatte wichtige Jobs auch unter den Folge-Kanzlern Karl Nehammer und eben Stocker. Hier die wichtigsten Fakten:

Geboren wurde Markus Gstöttner am 9. August 1986 in Wien.

Erst Berater... Nach Studium an der London School of Economics and Political Science (Master of Science in Economics) landete Gstöttner 2011 beim internationalen Beratungsunternehmen McKinsey & Company in London. 2017 gründete er Start-ups im Biotechnologie-Bereich.

...dann Politik. 2017 startete er als Referent in der ÖVP - der als "blitzgescheit" beschriebene Gstöttner wechselt dann rasch ins Kabinett von Kurz, wo er für Wirtschaft zuständig war. Rasch stieg er zum Vizekabinettschef (hinter Bernhard Bonelli) auf. Das blieb er auch nach dem Rücktritt von Kurz 2021. Allerdings saß Gstöttner zwischen 2020 und 2025 auch für die ÖVP im Wiener Gemeinderat.

Karriere. So richtig bergauf ging es dann aber Kurz" Nachnachfolger Karl Nehammer: Mit dessen Amtsantritt im Oktober wurde Gstöttner Kabinettschef - wechselte aber nach einem Jahr in die Privatwirtschaft.

Comeback. Zurückgekommen ist Gstöttner aber schon Anfang des Jahres und übernahm als "Sonderbeauftragter" von Kanzler Stocker die Leitung der "Stabstelle Reformpartnerschaft 2026" im Bundeskanzleramt - Gstöttner war da für 5 Mitarbeiter zuständig.

Manko: Er hat kein Mandat

Gstöttner gilt als brillanter strategischer Kopf und ist in der ersten Reihe bisher allerdings nicht aufgefallen. Manko könnte sein, dass er kein Parlamentsmandat hat - sich also wegen mangelnder Immunität mit Angriffen zurückhalten muss.

Dem könnte man Abhilfe schaffen: Mit einigen Mühen wäre ein Einzug in den Bundesrat möglich...

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