Bereits in einem Monat öffnen die ersten Christkindlmärkte. Während in Wien und den meisten anderer Städten die traditionellen Weihnachtsmärkte auch heuer öffnen, gibt es in Hamburg eine bittere Absage.
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Der Weihnachtsmarkt in Geesthacht fällt heuer nämlich aus. Obwohl die Stadt die benötigten Fördermittel schließlich bewilligte, kam die Zusage für die Veranstalter zu spät. Mehrere Händler hatten sich bereits für andere Märkte entschieden.
Streit um Kosten
Die Wirtschaftliche Vereinigung Geesthacht (WVG) sagte die für Mitte Dezember geplante Veranstaltung auf dem Rathausplatz ab. Die Kosten hätten sich auf rund 30.000 Euro belaufen, die Hälfte davon sollte die Stadt übernehmen. Die restlichen 15.000 Euro wollte der Verein vor allem durch Einnahmen aus dem ehrenamtlich betriebenen Glühweinstand finanzieren.
Der Finanzausschuss gab den Zuschuss allerdings erst Ende September frei. Damit fehlte die Zeit, um Händler zu verpflichten, Verträge abzuschließen und Sicherheitsmaßnahmen zu planen.
Zusätzlich kritisierte der Vorstand die politische Diskussion über die Vereinsfinanzen. Trotz offengelegter Belege sei der Eindruck mangelnden Vertrauens in die ehrenamtliche Arbeit entstanden. "Dieses Engagement setzt für uns ein Mindestmaß an Vertrauen voraus", erklärte die WVG.
Für 2027 plant der Verein einen neuen Anlauf. Dafür brauche es jedoch frühzeitig klare finanzielle Rahmenbedingungen.
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