Nicht Klopp

Trainer-Hammer! Guardiola soll Deutschland-Trainer werden

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Nach dem bitteren WM-Debakel wackelt der Stuhl von Bundestrainer Julian Nagelsmann gewaltig. Die Führung des deutschen Verbandes berät nun intensiv über die personellen Konsequenzen für das Team.
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Das historische Scheitern der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft sorgt für ein gewaltiges Beben im Nachbarland Österreich. Die DFB-Führung um Verbands-Boss Bernd Neuendorf wird in den nächsten Tagen zusammenkommen, um über die Zukunft des erst 38-jährigen Bundestrainers Julian Nagelsmann zu beraten. Neuendorf fand nach dem sportlichen Absturz deutliche Worte zur aktuellen Situation: "Wir wollen nach einem derartigen Tiefschlag mit Blick auf die anstehenden Aufgaben nicht einfach zur Tagesordnung übergehen." Wie genau die Rolle von Nagelsmann beim enttäuschenden Abschneiden bewertet wird und welche harten Konsequenzen gezogen werden, ist aktuell Gegenstand der Diskussionen. Obwohl sein Vertrag noch bis zum Jahr 2028 läuft, scheint ein baldiges Ende seiner Amtszeit in greifbare Nähe gerückt zu sein.

Fans fordern Jürgen Klopp

In den sozialen Netzwerken und unter den Anhängern wird bereits lautstark über einen potenziellen Nachfolger spekuliert. Viele Fans wünschen sich sehnlichst, dass Jürgen Klopp das kriselnde DFB-Team übernimmt und wieder auf Kurs bringt. Der 59-jährige ehemalige Erfolgstrainer von Mainz, Dortmund und Liverpool ist derzeit als "Head of Global Soccer" beim globalen Konzern Red Bull tätig, wo sein Arbeitspapier noch eine Laufzeit bis zum Jahr 2029 aufweist. Eine klassische Ausstiegsklausel besitzt der Star-Coach in seinem Kontrakt allerdings nicht. Es wird berichtet, dass Red Bull für eine vorzeitige Freigabe von Klopp definitiv eine Ablösesumme verlangen würde, die sich wohl im einstelligen Millionen-Bereich bewegt.

Hummels bringt Guardiola ins Spiel

Auch für den erfahrenen MagentaTV-Experten und Weltmeister von 2014, Mats Hummels, wäre sein ehemaliger Vereinstrainer Klopp eine absolut geeignete Lösung für die Nationalmannschaft. Der 37-jährige Ex-BVB-Star hat allerdings noch einen weiteren echten Hammer-Namen auf dem Zettel, den er sich auf dem Posten des Bundestrainers sehr gut vorstellen könnte: Pep Guardiola. Auf beide Trainerstars angesprochen, äußerte sich Hummels im TV-Studio sehr positiv: "Ich glaube, dass sowohl Pep Guardiola als auch Jürgen Klopp überall hinpassen – jede Vereinsmannschaft, jede Nationalmannschaft. Die beiden besten Trainer des vergangenen Jahrzehnts, der letzten 17, 18 Jahre in meinen Augen weltweit. Deswegen könnte ich mir beide sehr gut vorstellen."

Erster ausländischer Trainer denkbar

Sollte tatsächlich der 55-jährige Spanier Guardiola den Posten übernehmen, wäre dies ein echtes Novum. In der langen Geschichte der deutschen Nationalmannschaft gab es bislang noch keinen einzigen ausländischen Cheftrainer. Trotz der Qualitäten von Guardiola favorisiert Hummels aber ganz klar seinen alten Weggefährten Klopp. Laut Hummels geht es beim Projekt Nationalteam nicht darum, dass jeder es so gemütlich hat, wie es geht. Sondern alle müssen knallhart arbeiten für die Mannschaft und die Erfolge. Über Klopp fügte der Weltmeister abschließend an: "Er könnte ein Land auch nochmal komplett hinter sich vereinigen. Das hat er schon drin." Ob der DFB diesen radikalen Neuanfang wagt, entscheiden die kommenden Tage.

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