Aserbaidschan. Der 28-jährige Monegasse hält sich derzeit für den Großen Preis von Aserbaidschan in Baku auf, der heute live auf "Servus TV" (Liveticker auf oe24.at) zu sehen ist. Als der Ferrari-Fahrer gemeinsam mit zwei Sicherheitskräften ein Restaurant verließ, wurde er unmittelbar von wartenden Anhängern umringt. Die Anwesenden forderten Autogramme sowie gemeinsame Fotos. Trotz der Begleitung durch das Sicherheitspersonal steigerte sich die Aggressivität der Gruppe, woraufhin die Situation schnell eskalierte.
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Flucht vor der Menschenmenge
Um der Bedrängnis zu entgehen, sah sich Leclerc gezwungen, vor der Traube an Menschen davonzulaufen. Mehrere junge Männer nahmen daraufhin die Verfolgung auf. Vor Ort befand sich ebenfalls seine schwangere Ehefrau Alexandra Saint Mleux. Leclerc bewegte sich bewusst mit einigem Abstand vor ihr in Richtung der Fans, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und die 24-Jährige zu schützen. In den sozialen Netzwerken erhielt der Rennfahrer für dieses Verhalten Zuspruch, während seine Frau einen entsprechenden Beitrag markierte.
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FIA sieht keine eigene Zuständigkeit
Das gezeigte Verhalten der Fans gilt unter den Piloten bereits länger als problematisch, da es im Umfeld der Strecke wiederholt zu Bedrängungen kam. Mittlerweile liegt das Video auch dem Weltverband FIA vor. Dieser stellte klar, dass der Schutz der Fahrer außerhalb des Fahrerlagers in der Verantwortung der einzelnen Teams liegt. Auf dem Gelände des Rennkurses selbst werden die Piloten hingegen von FIA-Sicherheitskräften begleitet. Leclerc hatte am Freitag das dritte freie Training sowie das Qualifying absolviert und sich bislang nicht zu den Ereignissen geäußert.
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