Im Jahr 2025

Vergewaltigungen: 471 ausländische Tatverdächtige

Mehrere Polizistinnen und Polizisten stehen bei einem Einsatz vor einem Einsatzfahrzeug in Wien.
© APA/HARALD SCHNEIDER
Eine Anfragebeantwortung von Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) lässt bei FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker die Alarmglocken schrillen.
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„Die Lage ist außer Kontrolle und Karners angebliche Abschiebeoffensive ist ein reines Märchen", warnt FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker am Mittwoch via Aussendung. "Wenn tatsächlich so viele straffällige Fremde außer Landes gebracht würden, könnten die Deliktzahlen nicht Jahr für Jahr steigen. Es braucht jetzt den Migrationsnotstand und eine echte Remigration statt Schönwetterstatistiken", so der Freiheitliche, der dabei auch den umstrittenen Begriff "Remigration" verwendet.

164.573 fremde Tatverdächtige

Anlass zur Sorge ist für Hafenecker eine aktuelle Anfragebeantwortung von Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) an ihn. Laut dieser gab es 2025 insgesamt 164.573 fremde Tatverdächtige, was ein Plus von 7.515 im Vergleich zum Jahr davor darstellt.

Ein Mann im Anzug spricht an einem Rednerpult mit mehreren Mikrofonen im Parlament.
FPÖ-General Christian Hafenecker. © APA/HELMUT FOHRINGER

Diese Zahl findet sich übrigens auch im Kriminalitätsbericht 2025. Es entspricht einem Anstieg von 4,8 Prozent. Im 7-Jahresvergleich ist das allerdings sogar eine unterdurchschnittliche Zunahme. Die Zahl österreichischer Tatverdächtiger ist von 2024 auf 2025 übrigens um 0,9 Prozent gestiegen.

Top-10-Herkunftsländer

Als "fremde" Tatverdächtige zählen übrigens auch Touristen oder ausländische Studierende. Die Top-10-Herkunftsländer fremder Tatverdächtiger sind:

  1. Rumänien (18.690)
  2. Syrien (14.863)
  3. Deutschland (14.771)
  4. Serbien (11.929)
  5. Ungarn (9.860)
  6. Türkei (9.007)
  7. Slowakei (8.236)
  8. Afghanistan (6.380)
  9. Ungeklärte Staatsangehörigkeit (6.084)
  10. Bosnien-Herzegowina (5.665)

Österreichische Tatverdächtige gab es 2025 jedenfalls 180.493. Der Anteil fremder Tatverdächtiger lag somit bei 47,7 Prozent. Ein Tatverdächtiger stammte sogar aus Nordkorea.

Vergewaltigungen: 471 fremde Tatverdächtige

Die Anfragebeantwortung listet auch die Zahl der fremden Tatverdächtigen für verschiedene Delikte. So gab es 2025 21 fremde Tatverdächtige für Mord (davon ein Asylwerber) sowie 471 (!) ausländische Tatverdächtige für eine Vergewaltigung (davon 58 Asylwerber).

Laut Kriminalitätsbericht gab es 2025 über 1.275 Anzeigen wegen Vergewaltigung, davon wurden 1.061 aufgeklärt. In den meisten Fällen (fast 90 Prozent) lag ein Bekanntschaftsverhältnis zwischen Tatverdächtigen und Opfern vor.

Hafenecker fordert nun jedenfalls einen "Migrationsnotstand".

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