Mehr Sicherheit

Wenn Kinder allein unterwegs sind

© TCL Electronics
Eine Smartwatch kann Kindern mehr Freiheit ermöglichen und Eltern zugleich ein Gefühl von Sicherheit geben – ganz ohne eigenes Smartphone.
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Plötzlich fahren die Kinder allein mit dem Bus zur Schule, gehen selbstständig zum Fußballtraining oder verabreden sich nach dem Unterricht mit neuen Freunden. Für Kinder sind solche Situationen wichtige Schritte auf dem Weg zur Selbstständigkeit. Für Eltern bedeuten sie dagegen häufig eine neue Form der Verantwortung. Denn mit zunehmendem Alter wächst der Wunsch nach Freiheit – gleichzeitig möchten Eltern wissen, ob ihr Kind sicher angekommen ist.

Kontakt ohne Smartphone

Die TCL MOVETIME MT48 Kids Watch ist auf diesen Anwendungsbereich ausgerichtet. Über das Mobilfunknetz können Kinder Sprachanrufe und Nachrichten empfangen und selbst Kontakt zu ihren Eltern aufnehmen. Auch Videoanrufe sind möglich. Damit bleibt die Kommunikation auf wesentliche Funktionen beschränkt, während ein eigenes Smartphone nicht notwendig ist. Für Eltern steht darüber hinaus die Standortbestimmung im Mittelpunkt. Die Uhr verfügt über eine GPS-Ortung mit Echtzeit-Standortverfolgung und Routenverlauf. Zudem lassen sich Sicherheitszonen, sogenannte Safe Zones, festlegen. Verlässt oder erreicht das Kind bestimmte Bereiche, können entsprechende Benachrichtigungen eingerichtet werden. Gerade an Tagen mit Schule, Freizeitaktivitäten und unterschiedlichen Abholzeiten kann dies die Organisation erleichtern. Eine SOS-Funktion soll zudem eine zusätzliche Möglichkeit bieten, in einer Notsituation schnell Kontakt aufzunehmen.

Datenschutz als wichtige Frage

Bei vernetzten Geräten für Kinder spielt neben der technischen Ausstattung auch der Umgang mit persönlichen Daten eine zentrale Rolle. Standortinformationen, Kommunikationsdaten und weitere personenbezogene Angaben sind besonders sensibel. Nach Angaben des Herstellers erfüllt die TCL MOVETIME MT48 Kids Watch die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und orientiert sich an den internationalen Standards ISO 27701 für Datenschutz sowie ISO 27001 für Informationssicherheit. Nutzerinnen und Nutzer können außerdem eine Datenschutz-Folgenabschätzung anfordern. Sie soll nachvollziehbar machen, wie personenbezogene Daten verarbeitet und geschützt werden und welche möglichen Auswirkungen dies auf die Privatsphäre haben kann. Für Eltern bleibt dennoch entscheidend, die Funktionen bewusst einzusetzen. Standortkontrolle kann Sicherheit geben, sollte aber nicht dazu führen, dass Kinder dauerhaft überwacht werden. Vertrauen und altersgerechte Freiräume bleiben ein wichtiger Bestandteil des selbstständigen Aufwachsens.

Konzentration statt Dauerablenkung

Ein weiterer Unterschied zum klassischen Smartphone zeigt sich beim Thema Ablenkung. Die Smartwatch verfügt über einen Schulmodus, mit dem Eltern bestimmte Zeiträume festlegen können. Während dieser Zeiten wird der Nicht-Stören-Modus automatisch aktiviert und Unterhaltungsfunktionen werden vorübergehend deaktiviert.Sicherheitsrelevante Funktionen wie SOS und Safe Zones bleiben dabei verfügbar. Auf diese Weise soll die Uhr während des Unterrichts oder bei den Hausaufgaben weniger zum Ablenkungsfaktor werden.Auch Terminerinnerungen können Kinder dabei unterstützen, ihre täglichen Abläufe zunehmend selbst zu organisieren. Statt jede Aufgabe durch die Eltern vorgeben zu lassen, können sie schrittweise lernen, an Termine und Routinen selbst zu denken.

Schritt für Schritt selbstständig

Genau darin liegt für viele Familien der eigentliche Nutzen einer solchen Lösung: Kinder sollen mehr Freiraum bekommen, ohne dass die Verbindung zu den Eltern vollständig abreißt. Die Uhr kann dabei eine Zwischenstufe zwischen vollständiger Begleitung und einem eigenen Smartphone darstellen. Kinder lernen, selbstständig unterwegs zu sein, Termine im Blick zu behalten und bei Bedarf Kontakt aufzunehmen. Eltern erhalten gleichzeitig Möglichkeiten, erreichbar zu bleiben oder sich über den Aufenthaltsort ihres Kindes informieren zu lassen. Auch die Alltagstauglichkeit spielt eine Rolle. Die TCL MOVETIME MT48 Kids Watch ist nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt und soll damit auch für aktive Kinder geeignet sein. Die Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller bis zu zweieinhalb Tage.

Anpassbar an den Alltag

Zum Konzept gehört außerdem optionales Zubehör. Austauschbare Armbänder in unterschiedlichen Farben ermöglichen es, die Uhr an den persönlichen Geschmack anzupassen. Damit kann sie sich auch optisch mit den Interessen der Kinder verändern. Das ausgewählte Zubehör soll in teilnehmenden Märkten erhältlich sein. Ob Busfahrt zur Schule, Training am Nachmittag oder der erste Weg zu Freunden: Der Schritt in Richtung Selbstständigkeit lässt sich nicht allein mit Technik lösen. Eine Kinder-Smartwatch kann jedoch eine Möglichkeit sein, Erreichbarkeit und Freiraum miteinander zu verbinden. Entscheidend bleibt dabei, dass Kinder mit zunehmendem Alter immer mehr Verantwortung übernehmen – und Eltern lernen, ihnen diese Verantwortung auch zuzutrauen.

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