Ex-Identitären-Chef
Wiener Lokal wirft rechtsextremen Sellner raus
Der frühere Identitären-Chef und Rechtsextremist Martin Sellner sorgt einmal mehr für Wirbel: Er postete ein Video von einem Vorfall, der sich am Wochenende in einem Wiener Rooftop-Lokal zugetragen hat. Sellner war dort offensichtlich unerwünscht, ein Mitarbeiter schimpfte: "Verzupf dich!", und verwies auf das Hausrecht. Laut Sellner sei seine politische Gesinnung der Grund dafür gewesen.
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Der Ex-Identitären-Chef nannte das Lokal jedenfalls namentlich und lud andere auch dazu ein, "herauszufinden", ob man "als Patriot" bedient werde. Auf Google häuften sich nach Sellners Veröffentlichung rasch negative Bewertungen für das Restaurant.
Sellner muss Essenswahl verteidigen
Pikant: Das Restaurant bietet vor allem thailändische Küche an, was Sellner unter Beschuss brachte. Was macht ein Identitärer in einem "ausländischen" Lokal? Schließlich rückte er zur Verteidigung aus: "Das Ganze ist weder von außen noch von innen als thailändisches Restaurant zu erkennen. Ich dachte, es sei einfach ein Café." Aber: Es würde ihn nicht stören, er esse gerne thailändisch und koche sogar selbst ein "sehr gutes Curry". Döner esse er aber "bekannterweise" nicht.
Der Lokalbesitzer verteidigt gegenüber dem "Standard" jedenfalls seine Mitarbeiter: "Ich stehe zu meiner Belegschaft."
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