Pickerl-Überprüfung

Sieben Prozent der Autos fielen beim "Pickerl" durch

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30 Prozent der überprüften Kraftfahrzeuge wiesen bei der Pickerl (§57)-Überprüfung keine, zwei Drittel leichte Mängel auf. Bei sieben Prozent konnten die Mängel nicht mehr behoben werden.

Kein gültiges "Pickerl", kein Autofahren: Im Jahr 2008 (aktuelle Analyse) hat es laut Statistik Austria für sieben Prozent der zwei Millionen begutachteter Fahrzeuge kein "Pickerl" gegeben. Für die restlichen 93 Prozent der Kfz, die gemäß §57a KFG überprüft und festgestellte Defekte behoben wurden, gab es einen positiven Bescheid. Bei rund 30 Prozent wurden zuvor keine Mängel, bei zwei Drittel "leichte Mängel" (63,3 Prozent) diagnostiziert. 

Bei den sieben Prozent der abgewiesenen Fahrzeuge wurden hauptsächlich "schwere Mängel" (6,3 Prozent) und in den wenigsten Fällen (0,5 Prozent) "Gefahr im Verzug" (0,5 Prozent) festgestellt.

Mangelhafte Bremsen sind Hauptursache 
Nahezu ein Drittel der schweren Mängel wurde bei den Bremsanlagen festgestellt, 20 Prozent betrafen "Leuchten, Rückstrahler und sonstige elektrische Anlagen", 19 Prozent "Achsen, Räder, Reifen und Aufhängungen" und knapp 11,4 Prozent das Fahrgestell. Ein Fahrzeug hat durchschnittlich 3,1 Mängel aufgewiesen, wobei der Anteil bei den Lkw am höchsten war.

Überraschend viele negative Prüfergebnisse gab es 2008 laut Statistik Austria für Pkw: Acht Prozent der Wägen wurden mit schweren Mängeln abgewiesen und durften nicht mehr fahren. 

Über 6,4 Millionen Fahrzeuge

In Österreich waren per 1. Jänner 2008 insgesamt rund 6,42 Millionen Fahrzeuge (5,80 Millionen Kraftfahrzeuge und über 600.000 Anhänger) zugelassen. Davon wurden 2,16 Millionen Fahrzeuge (darunter etwa 175.600 Anhänger) begutachtet.

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