Für härteres Gelände

Skoda bringt den Kodiaq Scout

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Weitere Variante setzt auf robuste Optik und einige Offroad-Features.

Noch vor der Markteinführung des neuen Kodiaq, die im März erfolgt, zeigt Skoda eine weitere Variante seines neuen SUV-Flaggschiffs. Konkret feiert der Kodiaq Scout im Rahmen des Automobil-Salons in Genf  (Publikumstage: 7. bis 19. März 2017) seine Weltpremiere. Dabei setzt die tschechische VW-Tochter auf das bewährte Rezept des Octavia Scout, der sich optisch und technisch durch diverse Offroad-Zutaten von seinen zivilen Brüdern abhebt.

Skoda bringt den Kodiaq Scout
© Skoda
× Skoda bringt den Kodiaq Scout
Der Snow-Modus stellt ABS, ASR, ACC (falls an Bord) und das Motormanagement auf Schneefahrbahnen ein.

Design, Innenraum und Ausstattung

Beim Kodiaq Scout wird der gewünschte kernigere Auftritt durch silberfarbene Designelemente (Kühlergrillrahmen, Dachreling, Spiegelabdeckungen, etc.) einschließlich eines Unterfahrschutzes vorne und hinten sowie 19 Zoll große Leichtmetallräder erzielt. Darüber hinaus trägt er am vorderen Kotflügel ein Signet mit der Modellbezeichnung und verfügt über dunkel getönte Heck- und hintere Seitenscheiben. Auch die auf der Ausstattungslinie Ambition basierende Ausstattung und Innenraumgestaltung sind auf den robusteren Charakter zugeschnitten. Der Kodiaq Scout verfügt serienmäßig über einen Offroad-Assistenten, ein Schlechtwege-Paket mit Unterboden-Steinschlagschutz und Triebwerksunterschutz sowie Parksensoren vorn und hinten. Weiters sind Features wie ein Multifunktionslenkrad, eine LED-Innenraumbeleuchtung, ein Infotainmentsystem mit acht Lautsprechern, mit Alcantara bezogene Sitze mit Kodiaq Logo, Türverkleidungen im Alcantara-Dekor, Pedale in Edelstahlausführung sowie vordere Einstiegsleisten mit Kodiaq-Logo ebenfalls serienmäßig an Bord. Zur Serienausstattung zählt auch die Fahrprofilauswahl (Eco, Comfort, Normal, Sport, Individual, Snow), mit der die Steuerung von Motor, Automatikgetriebe, Servolenkung und Klimaanlage beeinflusst werden kann.

Skoda bringt den Kodiaq Scout
© Skoda
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Silberfarbener Unterfahrschutz vorne und hinten - jeweils dreigeteilt.

Antrieb und Schnee-Modus

Skoda bietet für die neue Modellvariante einen Benzin- und zwei Dieselmotoren an, die jeweils mit dem Allradantrieb 4×4 kombiniert werden. Herzstück des Allradsystems ist eine elektronisch geregelte Lamellenkupplung. Im Normalfall ist der Kodiaq Scout als Fronttriebler unterwegs. Erst wenn es zu Traktionsproblemen kommt, schickt die Lamellenkupplung die Motorkräfte blitzschnell auch an die Hinterachse. Eine vom Fahrzustand abhängige Vorsteuerung soll sicher stellen, dass Traktionsverluste fast ausgeschlossen sind.

  • 1,4 TSI 150 PS 4×4, Höchstgeschwindigkeit 197 km/h, 0-100 km/h in 9,8 Sek., Verbrauch kombiniert 6,8 l /100 km
  • 2,0 TDI 150 PS 4×4, Höchstgeschwindigkeit 197 km/h, 0-100 km/h in 9,5 Sek., Verbrauch kombiniert 5,3 l /100 km
  • 2,0 TDI 190 PS 4×4, Höchstgeschwindigkeit 210 km/h, 0-100 km/h in 8,9 Sek., Verbrauch kombiniert 5,7 l /100 km

 

Mit 194 mm Bodenfreiheit kommt das SUV auch abseits befestigter Straßen gut voran. Der Rampenwinkel beträgt 19,7 Grad, die Böschungswinkel vorn und hinten sind dank der kurzen Überhänge mit 22,0 und 23,1 Grad ziemlich stattlich. Praktisch für den Winter: Der Snow-Modus stellt die Arbeitsweise von ABS, ASR, ACC (falls an Bord) und des Motormanagements auf die speziellen Bedingungen der verschneiten beziehungsweise glatten Fahrbahn ein. Wenn die optionalen DCC-Dämpfer mit an Bord sind, verändern diese im Offroad-Modus ihre Arbeitsweise entsprechend.

>>>Nachlesen: Der neue Skoda Kodiaq im Test

Modernes Raumwunder

Die restlichen Eigenschaften übernimmt der Scout vom normalen Kodiaq. Das 4,70 Meter lange SUV bietet auf Wunsch Platz für bis zu sieben Passagiere, das maximale Kofferraumvolumen markiert mit 720 bis 2.065 Litern den Bestwert im Segment, die vielen Simply Clever-Lösungen erleichtern den Alltag und in Sachen Sicherheit und Konnektivität bleiben ebenfalls keine Wünsche offen. So verfügt etwa das große Navigationssystem Columbus über einen 9,2 Zoll Touchscreen, WLAN-Hotspot und LTE-Modul. Der automatische Notruf eCall ist serienmäßig an Bord. Die mobilen Online Dienste von Skoda Connect für Navigation, Information, Unterhaltung und Assistenz können über den heimischen Computer oder per App konfiguriert werden. Bei den Fahrerassistenz-Systemen zählen der Anhängerrangier-Assistent, der Spurwechsel-Assistent, der Auspark-Assistent, der Frontradar-Assistent inklusive City-Notbrems-Assistent und Fußgängererkennung sowie die Umgebungsansicht „Area View“, die vielseitige Ansichten vom direkten Umfeld des Fahrzeugs auf dem Bordmonitor anzeigt, zu den Highlights.

Noch mehr Infos über Skoda finden Sie in unserem Marken-Channel.

Verfügbarkeit

Einen genauen Starttermin und die Preise des Kodiaq Scout hat Skoda noch nicht verraten. Die neue Variante könnte aber bereits im Frühsommer, also wenige Wochen nach ihrer Weltpremiere, zu den heimischen Händlern rollen. Bei den normalen Varianten geht es ab 25.690 Euro los.

Hier geht es zu den besten gebrauchten Skoda-Modellen >>>

Das ist der neue Skoda Kodiaq

Der 4,70 Meter lange Kodiaq setzt auf das aktuelle Skoda-Design. Der breite, dreidimensional gestaltete Kühlergrill wirkt durchaus markant.

Im Zusammenspiel mit den flachen, keilförmigen Scheinwerfern, die erstmals mit voller LED-Technologie verfügbar sind, entsteht eine dynamische Frontgestaltung.

Dank dem langen Radstand ist es den Designern gelungen, ausgewogene Proportionen hinzubekommen.

Auch das Heck ist ausdrucksstark gestaltet. Hier erinnert die markante Sicke unter der Scheibe sogar etwas an den BMW X5. Die Heckleuchten erstrahlen mit serienmäßiger LED-Technik in der Marken-typischen C-Grafik.

Kurze Überhänge und die Bodenfreiheit von gut 20 cm machen den Kodiaq auch halbwegs geländetauglich.

Hinter der hoch aufschwingenden, breiten Heckklappe verbirgt sich eine echte Stauhöhle.

Mit 720 bis 2.065 Liter Volumen (bei umgeklappter Rücksitzbank) bietet der Tscheche als Fünfsitzer den größten Kofferraum seiner Klasse.

Bei der Cockpit-Gestaltung orientiert sich Skoda am Superb. Das Layout entspricht weitestgehend jenem des VW Tiguan. Das Infotainmentsystem Swing mit 6,5 Zoll-Bildschirm ist Serie. Hier ist das große Navi zu sehen, das Aufpreis kostet.

Die Bedienung gibt keine Rätsel auf. Neben dem Touchscreen sind beidseitig haptische Tasten installiert, die schnell zum gewünschten Menü führen. Darunter gibt es noch zwei Drehregler.

Die sogenannte Phonebox mit induktivem Laden koppelt das Smartphone an die Dachantenne und lädt es zugleich kabellos (falls das Gerät mit dem Standard kompatibel ist).

Die Innenraumlänge des großen SUV beträgt 1.793 mm, die Ellbogenfreiheit vorn 1.527 mm und hinten 1.510 mm. Der Kopfraum misst vorne 1.020 mm und hinten 1.014 mm. Die Kniefreiheit im Fond beträgt bis zu 104 mm.

Auf der optionalen dritten Sitzreihe dürfte es auch durchaus auszuhalten sein. Für Kinder gilt das sowieso, doch kurze Strecken dürften selbst Erwachsene problemlos überstehen.

Zum Verkaufsstart Anfang 2017 stehen fünf aus dem Konzernregal bekannte Motoren, zwei TDI (150PS/340Nm und 190 PS/400 Nm) und drei TSI (125PS/200Nm, 150PS/250Nm und 180PS/320Nm), zur Wahl.

Video zum Thema: Skoda Kodiaq
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Das ist der neue Skoda Kodiaq

Der 4,70 Meter lange Kodiaq setzt auf das aktuelle Skoda-Design. Der breite, dreidimensional gestaltete Kühlergrill wirkt durchaus markant.

Im Zusammenspiel mit den flachen, keilförmigen Scheinwerfern, die erstmals mit voller LED-Technologie verfügbar sind, entsteht eine dynamische Frontgestaltung.

Dank dem langen Radstand ist es den Designern gelungen, ausgewogene Proportionen hinzubekommen.

Auch das Heck ist ausdrucksstark gestaltet. Hier erinnert die markante Sicke unter der Scheibe sogar etwas an den BMW X5. Die Heckleuchten erstrahlen mit serienmäßiger LED-Technik in der Marken-typischen C-Grafik.

Kurze Überhänge und die Bodenfreiheit von gut 20 cm machen den Kodiaq auch halbwegs geländetauglich.

Hinter der hoch aufschwingenden, breiten Heckklappe verbirgt sich eine echte Stauhöhle.

Mit 720 bis 2.065 Liter Volumen (bei umgeklappter Rücksitzbank) bietet der Tscheche als Fünfsitzer den größten Kofferraum seiner Klasse.

Bei der Cockpit-Gestaltung orientiert sich Skoda am Superb. Das Layout entspricht weitestgehend jenem des VW Tiguan. Das Infotainmentsystem Swing mit 6,5 Zoll-Bildschirm ist Serie. Hier ist das große Navi zu sehen, das Aufpreis kostet.

Die Bedienung gibt keine Rätsel auf. Neben dem Touchscreen sind beidseitig haptische Tasten installiert, die schnell zum gewünschten Menü führen. Darunter gibt es noch zwei Drehregler.

Die sogenannte Phonebox mit induktivem Laden koppelt das Smartphone an die Dachantenne und lädt es zugleich kabellos (falls das Gerät mit dem Standard kompatibel ist).

Die Innenraumlänge des großen SUV beträgt 1.793 mm, die Ellbogenfreiheit vorn 1.527 mm und hinten 1.510 mm. Der Kopfraum misst vorne 1.020 mm und hinten 1.014 mm. Die Kniefreiheit im Fond beträgt bis zu 104 mm.

Auf der optionalen dritten Sitzreihe dürfte es auch durchaus auszuhalten sein. Für Kinder gilt das sowieso, doch kurze Strecken dürften selbst Erwachsene problemlos überstehen.

Zum Verkaufsstart Anfang 2017 stehen fünf aus dem Konzernregal bekannte Motoren, zwei TDI (150PS/340Nm und 190 PS/400 Nm) und drei TSI (125PS/200Nm, 150PS/250Nm und 180PS/320Nm), zur Wahl.

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