Absatzschwäche in Amerika macht Computerfirma Kontron zu schaffen

Der deutsche Kleincomputerhersteller Kontron bekommt die wachsende Zurückhaltung seiner Kunden in Nordamerika zu spüren. "Dort registrieren wir zunehmend Auftragsverschiebungen", teilte das Unternehmen mit. Das operative Ergebnis im abgelaufenen Quartal sei bereits durch Rückgänge im renditeträchtigen Geschäft mit Steuerungscomputern für Infrastrukturtechnik geprägt gewesen.

Das Betriebsergebnis sei binnen Jahresfrist lediglich um ein Drittel auf elf Mio. Euro geklettert, der Umsatz legte um zwölf Prozent auf 148,2 Mio. Euro zu. Der Überschuss habe bei 7,2 (Vorjahr: 5,6) Mio. Euro gelegen. Damit lag Kontron im Rahmen der Analystenschätzungen. Für das Schlussquartal zeigte sich Kontron-Chef Ulrich Gehrmann vorsichtig. Sein Haus erwarte "bei einem guten Umsatz einen ungünstigeren Margenmix", hieß es. "Ursächlich dafür sind Verschiebungen aber auch mögliche Stornierungen vorwiegend im Bereich Infrastruktur in Folge der insgesamt zunehmend angespannteren Finanz- und Wirtschaftslage."