Agrargeschäft treibt operativen Gewinn von BASF an

Kräftige Zuwächse im Geschäft mit Agrar-Chemikalien haben den operativen Gewinn des Chemiekonzerns BASF zum Jahresauftakt angeschoben. Das Betriebsergebnis (Ebit) habe vor Sondereinflüssen - wie etwa Restrukturierungen - im ersten Quartal binnen Jahresfrist um 10 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro zugenommen, teilte das weltgrößte Chemieunternehmen mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem bereinigten Ebit von 2,14 Mrd. Euro gerechnet.

BASF setzte von Jänner bis März 19,7 Mrd. Euro um - ein Plus von fünf Prozent. Der Konzerngewinn schrumpfte allerdings im Auftaktquartal um 15,1 Prozent auf 1,45 Mrd. Euro. Im Vorjahreszeitraum 2012 stand noch ein hoher Sonderertrag von 645 Mio. Euro aus dem Verkauf des Düngemittelgeschäft in den Büchern. "2013 hat für uns solide angefangen", erklärte Konzernchef Kurt Bock. BASF bestätigte seine Ziele für das Gesamtjahr: Der Konzernumsatz und der bereinigte Betriebsgewinn sollen gegenüber 2012 erhöht werden.

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