AIG-Rettung wirft Milliarden für US-Regierung ab

Die Rettung des US-Versicherungskonzerns AIG wirft für die Regierung in Washington einen Milliardengewinn ab. Bisher sei ein Plus von 15,1 Mrd. Dollar (11,81 Mrd. Euro) entstanden, teilte das US-Finanzministerium mit. Mit dem Verkauf von Aktien reduziere sich die staatliche Beteiligung an AIG von 53 auf knapp 16 Prozent. Dabei profitiert die Regierung von einer derzeit guten Börsenstimmung. Zuletzt notierte die Aktie deutlich über der Marke, ab der für den Staat ein Gewinn herausspringt. Konzernchef Bob Benmosche stellte angesichts des schneller als erwarteten Staatsausstiegs für den kommenden Sommer eine Dividende in Aussicht.

Der Staat hatte den in der Finanzkrise ins Straucheln geratenen Versicherer 2008 vor dem Kollaps bewahrt. Die Rettung war die größte einer Reihe von Hilfseinsätzen in der US-Wirtschaft, die die Regierung mit Steuergeldern leistete und für die sie zuletzt auch im laufenden Wahlkampf unter Beschuss geraten ist.

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