Air Berlin vervielfachte 2011 Verlust

Wegen höherer Treibstoffpreise und der schnellen Expansion der vergangenen Jahre ist Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin , Mutter von Niki Laudas Airline Niki (flyniki), im vergangenen Jahr noch tiefer in die Verlustzone gerutscht.

So fiel der Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf 247 Mio. Euro von 9,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich ist bei einem Umsatzplus auf 4,2 (Vorjahr: 3,7) Mrd. Euro ein Fehlbetrag von 271,8 (97) Mio. Euro angefallen. Die Schulden stiegen kräftig an, das Eigenkapital schmolz fast bis auf die Hälfte ab.

Air Berlin begründete die Ergebnisentwicklung mit der Einführung der Luftverkehrssteuer und einem Anstieg der Treibstoffpreise, die zu Sonderbelastungen von etwa 395 Mio. Euro geführt hätten.

Für 2012 hat Air Berlin bisher noch keine Prognose abgegeben. Das Unternehmen kündigte jedoch an, im ersten Quartal trotz höherer Belastungen durch den Kerosinpreis ein besseres Ergebnis als im Vorjahresquartal erzielen zu wollen.