US-Riese

Amazon investiert zwölf Milliarden Dollar in US-Rechenzentren

Amazon will zwölf Milliarden Dollar (10,20 Mrd. Euro) in den Bau von Rechenzentren im US-Bundesstaat Louisiana investieren und dabei auf Bedenken wegen des Ressourcenverbrauchs eingehen. 

Der Onlinehändler sagte am Montag zu, sich aktiv an der Sicherung der Wasser- und Stromversorgung zu beteiligen. So soll ein 400 Millionen Dollar schwerer Fonds dem Ausbau der Wasserinfrastruktur dienen.

Zudem werde Amazon sämtliche Kosten für die Projekte übernehmen und eng mit dem lokalen Energieversorger Southwestern Electric Power Company zusammenarbeiten. Durch das Vorhaben im Nordwesten des Bundesstaates sollen 540 Vollzeitstellen entstehen.

Massiven Ausgaben der Technologiebranche 

Die Investition reiht sich in die massiven Ausgaben der Technologiebranche für Künstliche Intelligenz (KI) ein. Derartige Projekte stoßen jedoch zunehmend auf Widerstand in den Gemeinden. Kritiker fürchten eine Überlastung der Stromnetze und einen zu hohen Wasserverbrauch für die Kühlung der Server. Amazon hatte erst kürzlich angekündigt, in diesem Jahr voraussichtlich 200 Milliarden Dollar zu investieren nach 131 Milliarden Dollar im Jahr 2025. Die Summe hatte Anleger verschreckt und die Aktie belastet. Ob die nun angekündigten zwölf Milliarden Dollar Teil des 200-Milliarden-Budgets sind, ließ Amazon auf Anfrage zunächst offen.

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