ams profitierte 2012 von Smartphone-Boom

Der an der Börse in Zürich notierte steirische Mikroelektronik- und Halbleiterhersteller ams (ehemals austriamicrosystems) hat 2012 vom Smartphone- und Tablet-Boom profitiert und seinen Nettogewinn mehr als verdoppelt. Das Nettoergebnis schnellte im Vergleich zum Jahr davor um 132 Prozent auf 81,9 Mio. Euro hinauf. Der Umsatz legte um 41 Prozent auf 387,6 Mio. Euro zu, teilte das Unternehmen mit.

Für 2013 wird eine Abschwächung der Geschäftsentwicklung erwartet. Das Umsatzwachstum soll nur mehr bei 10 Prozent liegen, das Gewinnplus etwas darüber. ams will laut der eigenen Dividendenpolitik 25 Prozent des Nettojahresergebnisses ausschütten und damit den Aktionären für 2012 eine Dividende von 1,43 Euro je Aktie bezahlen.

ams produziert Hochleistungs-Analog-ICs und Sensoren für Consumer-, industrielle und automobile Anwendungen. Das Unternehmen habe 2012 seine Marktposition bei hochwertigen Analog-ICs ausgebaut, hieß es in der Mitteilung.