Apple-Chef Jobs wieder im Job
Jobs hatte Anfang Jänner eine Auszeit bis Ende Juni angekündigt. Er selbst sprach damals von einer Hormonstörung. Apple war in den vergangenen Monaten wegen seiner zurückhaltenden Informationspolitik zum Gesundheitszustand von Jobs in die Kritik geraten.
Jobs gilt als Schlüsselfigur für die Erfolge des iPhone- und Mac-Herstellers. Er soll auch während der Auszeit an strategischen Entscheidungen beteiligt gewesen sein. Investoren forderten angesichts der herausragenden Rolle des Firmen-Mitbegründers immer wieder mehr Informationen über seine Gesundheit. Dass Apples Geschäfte allerdings auch ohne Jobs zuletzt stark liefen, beruhigte sie etwas und ließ die Aktie in den vergangenen Monaten wieder deutlich steigen.
Der charismatische Jobs und sein Freund Steve Wozniak hatten Apple Computer 1976 gegründet, fünf Jahre bevor IBM in den Markt für PCs einstieg. Das Unternehmen der beiden brachte 1984 mit dem Macintosh den ersten Computer auf den Markt, der sich über eine grafische Oberfläche und nicht nur über Befehle auf der Kommandozeile (z.B. MS DOS) steuern ließ.
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