Apple unterläuft böser Schnitzer

Apple-Techniker verlor geheimen iPhone-Prototypen

Deutsches Bier verwässert die Geheimniskrämerei von Apple: Ein Apple-Programmierer soll einen hochgeheimen iPhone-Prototypen in einer deutschen Bar in Kalifornien liegengelassen haben. Das Unternehmen bestätigte die Berichte des Technologie-Blogs "Gizmodo" indirekt: Die Internet-Publikation veröffentlichte einen Brief von Apple-Chefjustiziar Sewell mit der Aufforderung, das Gerät herauszurücken.

Wenn es sich tatsächlich um eine Testversion der neuen iPhone-Generation handelt, die allgemein für den Sommer erwartet wird, wäre es das erste Mal, dass Apple ein solcher Schnitzer passiert. Der US-Konzern und sein charismatischer Chef Steve Jobs sind für strikte Geheimhaltung bekannt und lösen damit in der Branche und unter Fans regelmäßig Spekulationen um neue Produkte aus.

Das Gerät ist laut dem "Gizmodo"-Bericht schlanker als die aktuelle Generation, hat aber trotzdem eine längere Akku-Laufzeit. Es ist etwas kantiger und verfügt über eine zweite Kamera auf der Vorderseite, die für Videotelefonate genutzt werden könnte. Das Display sei etwas kleiner als bei der derzeitigen Gerätegeneration, seine Auflösung dafür deutlich höher.

Für Diskussionen sorgte in der amerikanischen Blogger-Gemeinde unterdessen, dass "Gizmodo" das Gerät dem Finder für 5.000 Euro abgekauft haben soll. Er selbst behaupte, zunächst Apple kontaktiert zu haben, dort aber nicht auf Interesse gestoßen zu sein, hieß es.