Verkauft sich gut, das neue Ding

Apps-Fieber

Apple verkaufte seit Samstag 450.000 iPads

Apple hat seit dem Verkaufsstart des mit Spannung erwarteten iPads am Samstag 450.000 der Tablet-Computer verkauft. Das teilte der Chef des US-Computer- und Elektronik-Konzerns, Steve Jobs, am Donnerstag mit. Mit der knapp halben Million übertraf Apple die Erwartungen der Analysten, die in dem noch bis Juni laufenden Quartal mit einem Absatz von mindestens 1 Mio. Geräten rechnen.

Der Apple-Konzern hat große Erfolgserwartungen in das iPad gesetzt, das die Brücke zwischen Smartphones und Laptops schlagen soll. Bei der größten US-Elektronikkette Best Buy sind die Geräte inzwischen ausverkauft, nur in den Apple-eigenen Geschäften sind noch einige wenige zu haben. "Wir produzieren sie so schnell wir können", sagte Jobs am Firmensitz im kalifornischen Cupertino

Für das iPad seien seit Verkaufsstart 600.000 elektronische Bücher (iBooks) und 3,5 Mio. Programme (Apps) heruntergeladen worden, sagte Jobs weiter. Obwohl sich die Funktionen des iPad im Wesentlichen auf die Mediennutzung beschränken dürften, erwarten Experten Konkurrenzprodukte von HP oder Dell. Analysten rechnen damit, dass der Markt für Tablet-Computer bis 2014 auf insgesamt bis zu 50 Mio. Geräte wachsen dürfte. Apple trauen sie zu, 2010 rund 5 Mio. iPads zu verkaufen. Allerdings schwanken die Schätzungen stark.

Inzwischen seien auch mehr als 50 Mio. iPhones verkauft worden plus 35 Millionen iPod Touch, teilte Jobs weiter mit. Das zuerst im Jänner 2007 auf den Markt gekommene iPhone konkurriert bei den Alleskönner-Handys vor allem mit dem Blackberry von Research in Motion (RIM) und dem Pre von Palm.

Apple kündigte am Donnerstag zudem seinen Einstieg in den Werbemarkt an: Mit mit Vorstoß in Sachen Werbung attackiert Apple ein weiteres Mal vor allem Google.