ATX am Vormittag schwächer

Die Wiener Börse ist am Montag mit schwächerer Tendenz in die Sitzung gestartet. Der ATX stand gegen 9.45 Uhr mit 2.362,76 Punkten, das ist ein Minus von 0,47 Prozent. Die übrigen Aktienmärkte Europas zeigten sich im Eröffnungshandel kaum verändert und ohne klare Richtung.

Diese Tendenz dürfte Börsianern zufolge bis zur Wochenmitte aufrecht bleiben, wenn mit der Zinssitzung der US-Notenbank Fed und BIP-Zahlen aus den USA wichtige Konjunkturereignisse anstehen. Jedoch könnten insbesondere die Konflikte in der Ostukraine und im Gaza für Impulse sorgen, hieß es weiter.

In einem vierteljährlichen Strategiebericht haben die Analysten von Goldman Sachs laut der Nachrichtenagentur Bloomberg ihre Kaufempfehlung für die Anlageklasse Aktien für die nächsten drei Monate auf "Neutral" gekürzt. Sie sehen dabei das Risiko eines kurzen Abverkaufs.

An der Wiener Börse folgten Erste Group (minus 0,74 Prozent auf 19,36 Euro) und Raiffeisen (minus 0,76 Prozent auf 21,65 Euro) dem europaweit schwachen Trend der Bankaktien. Die größten Verluste ernteten Do&Co (minus 2,45 Prozent), am oberen Ende der Kurstafel rangierten unterdessen Valneva um knapp sechs Prozent höher bei 5,30 Euro.

Andritz fielen um 1,19 Prozent auf 41,01 Euro. Die Analysten der Schweizer Großbank UBS haben das Kursziel für den steirischen Anlagenbauer von 53 auf 49 Euro gekürzt und ihre Kaufempfehlung "Buy" bestätigt.

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