Gute Bilanz der Hochgeschwindigkeits-Allianz

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Die Hochgeschwindigkeits-Allianz von 7 europäischen Eisenbahngesellschaften, darunter die ÖBB, befördert derzeit jährlich 45 Mio. Passagiere. Ziel sei es, bis 2020 einen Zuwachs von 50 % auf 68 Mio. Fahrgäste zu erreichen, erklärte ÖBB-Fernverkehr-Chef Forster. In Österreich selbst dürften ab 2010 mindestens 2,4 Mio. Kunden befördert werden.

Seit dem Beginn der railteam-Allianz im Sommer 2007 hat Österreich sein Hochgeschwindigkeitsnetz mit der Strecke Wien-Frankfurt begonnen. Ab Dezember 2008 folgte die Schnellverbindung Wien-München und ab kommendem Monat wird auch Wien-Zürich rascher zu erreichen sein.

Wien-Frankfurt bringt jährlich gut 1 Mio. Passagiere, Wien-München hat bisher mehr als 700.000 gebracht, und Wien-Zürich sollte auf 600.000 jährlich kommen, so Forster. Betrachtet man den gesamten Personen-Fernverkehr der ÖBB, gibt es derzeit jährlich 33 Mio. Fahrgäste, 9 Mio. davon sind grenzüberschreitend unterwegs.

Ziel der Hochgeschwindigkeits-Allianz ist es auch, Synergieeffekte zu erzielen und eine umweltfreundlichere Alternative zu Flugzeugen auf mittleren Strecken anzubieten. So kommt es jetzt bereits zu einer Verringerung von CO2-Emissionen um bis zu 90 % gegenüber vergleichbaren Reisen mit dem Flugzeug oder dem Auto.

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