BASF baut neue Chemieanlagen in China

Der Chemieriese BASF verstärkt sein Engagement in China. Das Unternehmen erhielt von der Regierungsbehörde in Peking grünes Licht für den Bau eines Komplexes zur Herstellung der Grundchemikalie MDI, aus der vor allem Polyurethan-Schaumstoff hergestellt wird. BASF werde in die Anlage rund 860 Mio. Euro investieren, kündigte der weltgrößte Chemiekonzern an. Die Produktion soll 2014 beginnen.

Die Anlagen werden in Chongqing gebaut, einer Region im Landesinneren des Riesenreichs. "Hier zu investieren gibt uns Zugang zu einem der künftig größten MDI-Märkte der Welt", sagte der für Asien zuständige Vorstand Martin Brudermüller. Mit dem Bau der Anlagen unterstütze der Konzern auch die Pläne der chinesischen Regierung, die Entwicklung in dieser Region voranzutreiben. Mit den Produkten, die BASF künftig in Chongqing herstellt, könnten Verbraucher und Hersteller auch Energie sparen und ihre CO2-Emissionen reduzieren. Polyurethan werden unter anderem bei der Kälte- und Wärmedämmung eingesetzt.