Lebensmittelhandel

BILLA bleibt bei 100 Prozent Frischfleisch aus Österreich

BILLA setzt seit 2020 konsequent auf Frischfleisch aus Österreich – über alle Fleischarten hinweg. Auch die aktuelle Debatte rund um das Mercosur-Abkommen ändert nichts am klaren Bekenntnis zur heimischen Landwirtschaft und zu hohen Tierwohlstandards.

Mit einer klaren Entscheidung hat Billa vor sechs Jahren eine Vorreiterrolle im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel übernommen: Als erster und bislang einziger Händler bietet das Unternehmen ausschließlich Frischfleisch aus Österreich an. Dieses Bekenntnis gilt unverändert – auch vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen rund um das Mercosur-Abkommen.
In allen Billa, Billa Plus sowie Billa Kaufleute Märkten stammt Frischfleisch zu 100 Prozent von Tieren, die in Österreich geboren, aufgezogen und verarbeitet wurden. Das betrifft nicht nur Rind, Kalb und Schwein, sondern sämtliche Fleischkategorien – darunter auch Hendl, Pute, Ente, Gans, Wild und Lamm. Auch bei Aktionsware setzt die Supermarktkette ausschließlich auf heimische Herkunft.

Keine Ausnahmen bei Geflügel 
Gerade bei Huhn und Pute zieht der lebensmittelhändler keine Grenzen nach unten. Während Geflügel in Österreich gesetzlich höhere Haltungsstandards erfüllen muss als in vielen anderen Ländern, verzichtet der Händler bewusst auf günstige Importe. „Keine Hintertür für Huhn und Pute aus dem Ausland“ lautet die klare Linie. Damit steht Billa auch bei höheren Produktionskosten konsequent zur österreichischen Landwirtschaft.

Erich Szuchy ist BILLA Vorstandsvorsitzender.

Erich Szuchy ist BILLA Vorstandsvorsitzender.

© Christian Dusek

Mercosur ändert nichts am Sortiment
In der Debatte um mögliche Auswirkungen des Mercosur-Abkommens stellt das Unternehmen klar: Am bestehenden Frischfleischsortiment wird sich nichts ändern. Unabhängig von internationalen Handelsabkommen bleibt das Angebot bei Billa und Billa Plus vollständig österreichisch. Das Unternehmen unterstreicht damit seine Rolle als stabiler Partner für heimische Betriebe. Dass diese Strategie bei den Konsument:innen ankommt, zeigen die Verkaufszahlen. Über das gesamte Frischfleischsortiment hinweg haben Produkte der Bio-Marke Ja! Natürlich sowie des Tierwohl-Programms „Fair zum Tier!“ inzwischen die 50-Prozent-Marke beim Umsatz überschritten.
„Vor sechs Jahren haben wir ein klares Bekenntnis für die österreichische Landwirtschaft und für mehr Tierwohl abgegeben. Dafür stehen wir auch in Zukunft“, betont Erich Szuchy, Vorstandsvorsitzender von Billa. Tierwohl sei längst keine Nische mehr, sondern ein zentraler Bestandteil des Sortiments.

Langjährige Initiative für bessere Haltungsstandards Seit Jahrzehnten arbeitet Billa gemeinsam mit landwirtschaftlichen Partner:innen an besseren Bedingungen für Nutztiere. Im Bio-Bereich setzt das Unternehmen auf Ja! Natürlich, die als einzige Bio-Marke in Österreich ganzjährigen Rund-um-die-Uhr-Freilauf für den Großteil der Tiere garantiert. Im konventionellen Bereich steht das Siegel „Fair zum Tier!“ für höhere Standards wie mehr Platz und Auslauf, eingestreute Liegeflächen, Tageslicht sowie Beschäftigungsmaterial. Zudem werden alle Tiere artgemäß und gentechnikfrei gefüttert, zugekauftes Futter muss gentechnikfrei sein und aus Europa stammen. Mit diesem konsequenten Ansatz positioniert sich der Lebensmittelhändler weiterhin als klarer Vorreiter für regionale Herkunft und Tierwohl im österreichischen Lebensmittelhandel.

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