BMW verkauft chinesische Autokredite an Investoren

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Der deutsche Autobauer BMW hat erstmals Kreditverbriefungen in chinesischer Währung am Kapitalmarkt platziert. BMW reichte nach eigenen Angaben als erster europäischer Autobauer Kredite von Fahrzeugkäufern in China gebündelt an Investoren weiter und erschließt sich damit eine neue Geldquelle.

Die ABS-Papiere im Volumen von 800 Mio. Yuan (95 Mio. Euro) seien auf reges Interesse heimischer und internationaler Anleger gestoßen. Eine Tranche mit Top-Bonität (AAA-Rating) wird mit 4,8 Prozent verzinst, eine zweite Tranche mit geringerer Ausfallsicherheit (A-Rating) bringt 8,09 Prozent Zinsen.

China öffnet schrittweise seinen Kapitalmarkt für ausländische Investoren. Für die Autobranche ist das Land mittlerweile der größte Markt der Welt vor den USA.

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