Callcenter-Betreiber maconte ist pleite

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Über den Linzer Callcenter-Betreiber, der auch einen Standort in Wien betreibt, ist der Konkurs eröffnet worden. Die Höhe der Schulden beziffert der KSV mit 1,37 Mio. Euro, die Aktiva mit 190.000 Euro. Von der Pleite sind 112 Mitarbeiter und rund 40 Gläubiger betroffen.

Laut Konkursantrag war im März vergangenen Jahres aus der Konkursmasse der e-cc call center GmbH das gesamte Anlagevermögen und der Goodwill des Unternehmens erworben worden.

Zum Zeitpunkt des Kaufabschlusses waren an den beiden Betriebsstandorten insgesamt 150 Mitarbeiter beschäftigt. Diesen Herbst fiel ein Großkunde aus, der Umsatz brach ein, die weitere Finanzierung wurde von Bankenseite nicht mehr gewährt. Auch Sanierungsmaßnahmen brachten keinen Erfolg.

Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben grundsätzlich bestrebt, den Betrieb mit dem Ziel fortzuführen, eine Gesamtverwertung zu realisieren und allenfalls den Gläubigern einen Zwangsausgleich anzubieten. Ob dieses Vorhaben tatsächlich realisiert werden kann, bleibe abzuwarten, so der KSV. Betroffene Gläubiger können ihre Forderungen bis zum 22. Jänner bei Gericht anmelden.

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