Celesio setzt wegen politischem Gegenwind auf Expansion
Vor allem in Schwellenländern und im Dienstleistungsgeschäft will der von der Haniel-Gruppe kontrollierte Konzern zulegen. "Dies ist nur durch Akquisitionen und Transaktionen in größerem Umfang möglich", bekräftigte Oesterle, der Ende Juni nach mehr als zwölf Jahren als Vorstandschef abtritt. Wer ihm nachfolgt, ist bisher noch nicht entschieden. Celesio macht derzeit zu schaffen, dass viele Regierungen die Preise für Medikamente senken. 2011 werde deshalb ein schwieriges Jahr, erklärte Oesterle. Das Wachstum des Unternehmens werde zunehmend durch Preiseingriffe der Politik abgeschöpft, "was dann immer ein wenig an die Arbeit des Sisyphus erinnert".
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