855.000 Euro für Club-Besitzer

Corona-Hilfe: Das bekamen H&M und Martin Ho

Corona-Hilfen H&M Martin Ho
© all/Getty Images/TZOe Artner
Die EU stellte die ersten Corona-Hilfen ins Internet. Was die Konzerne bekamen.

OE24 auf Google bevorzugen

Wien/Brüssel. Das ging schnell: Die EU-Kommission veröffentlichte bereits eine erste Förderliste der Corona-Hilfen. Zwar stürzte die Seite am Freitagabend noch immer wieder ab – ein erstes Ranking kann man aber offenbar schon wagen.

H&M. So bekam der österreichische Ableger von H&M mit 4,8 Millionen Eu­ro von der Bundesagentur COFAG die größte Einzelfördersumme ausgezahlt. Allerdings: Es kommt auch darauf an, wie die Konzerne ihre Betriebe führen. Das kann, wie der der "Standard" berichtete, zu Marktverzerrungen führen. Denn die Falkensteiner-Gruppe, die ihre Hotels als Einzelfirmen führt, konnte insgesamt 7,4 Millionen lukrieren.

Ho und Sacher. Hohe Entschädigungen erhielt auch Sacher – die Hotels in Wien und Salzburg bekamen jeweils 860.000 Euro, das weltbekannte Café Sacher schlug mit 413.000 Euro zu Buche. Die Dots-Gruppe von Martin Ho ­bekam für zwei Clubs 855.000 Euro. Noch besser schnitt Szenegastronom Fabio Giacobello (Fabios) ab: Er konnte gleich 920.000 Euro abholen.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden