Deutsche Bank - Millioneneinbuße im Derivatehandel in Südkorea

Die Deutsche Bank erwartet wegen ihres vorübergehenden Ausschlusses vom Derivategeschäft in Südkorea Einbußen von rund zehn Millionen Dollar. Ein Rückgang in dieser Größenordnung werde bei der örtlichen Broker-Tochter anfallen, teilte die Deutsche Bank mit.

Die Börse Seoul hatte die Tochter DSK im Februar wegen eines Vergehens im Derivatehandel bestraft. Demnach muss sich das Unternehmen in Südkorea wegen unfairer Handelspraktiken sechs Monate lang aus den Geschäften heraushalten. Gegen fünf Mitarbeiter laufen noch Ermittlungen. Seoul ist einer der weltweit wichtigsten Handelsplätze für Derivate.