Die schwedische Automarke Saab

Der traditionsreiche schwedische Autobauer Saab gehört seit dem Jahr 2000 dem US-Hersteller General Motors. Jahrzehntelang galten die Autos aus Trollhättan als Beispiel für ungewöhnliches Design und technische Innovation. 1946 wurde der Ur-Saab entwickelt. Der Prototyp lief dann als Saab 92 vom Band.

Stolz war Saab unter anderem auf die aerodynamische Form, die einer Flugzeugtragfläche nachempfunden war - Saab war bis dahin als Flugzeugbauer in Erscheinung getreten. 1959 folgte der erste Kombi, der auch mit sieben Sitzen erhältlich war.

Immer wieder präsentierte Saab Besonderheiten wie das zwischen die Vordersitze verlagerte Zündschloss. Als erster Hersteller stattete Saab seine Modelle mit einem Seitenaufprallschutz aus. Ab den 70er Jahren gab es beheizbare Vordersitze, ebenfalls in dem Jahrzehnt kam Saab als erster Hersteller mit einem Turbomotor auf den Markt, der 1977 in Serie gehen konnte.

Im Februar 2009 - und damit deutlich vor GM - musste Saab Insolvenz anmelden. Die Saab Automobile AB beschäftigte im Frühsommer noch rund 4.000 Mitarbeiter und verkaufte 2008 weltweit 93.295 Autos, 25,2 Prozent weniger als noch im Vorjahr.