Dreamliner Notlandung

US-Behörden

Dreamliner: Untersuchungen ausgeweitet

Bordaggregat und Batterie-Ladegeräte werden unter die Lupe genommen.

Nach den Batterieproblemen beim Dreamliner von Boeing haben die US-Behörden ihre Untersuchungen ausgeweitet. Fachleute würden nun auch das Bordaggregat und die Ladegeräte der Lithium-Ionen-Batterien unter die Lupe nehmen, teilte die Behörde für Verkehrssicherheit (NTSB) am Sonntag mit. Die Hersteller sicherten ihre Kooperation zu. Die Ladegeräte werden von Securaplane Technologies, einer Tochter der britischen Meggitt produziert. Das Bordaggregat stammt von United Technologies, die den Großteil der elektrischen Systeme an Bord des Prestigefliegers stellen.

Die Ursache der Probleme mit den Batterien ist nach wie vor unklar. Eine zu hohe Spannung als Ursache für die Explosion einer Batterie in einer geparkten 787-Maschine am Bostoner Flughafen Anfang Jänner hat die NTSB aber ausgeschlossen.

Der Hersteller Boeing hat die Auslieferung der Maschinen gestoppt. Die Produktion des Langstreckenflugzeugs soll aber fortgesetzt werden. Weltweit hatten Behörden die 50 bereits ausgelieferten 787-Jets aus dem Verkehr gezogen.

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