Ehrgeizige Energiestrategie im Burgenland

Plus 10 Prozent

Energie-Preise stark angestiegen

Im Vergleich zum Vorjahr mussten Österreichs Haushalte um 9,8 % mehr zahlen.

Österreichs Haushalte mussten für Energie im Juni 2011 um 9,8 Prozent mehr zahlen als im Juni 2010, geht aus dem von der Energieagentur berechneten Energiepreisindex hervor. Im Vergleich zum Mai 2011 sank er um 0,5 Prozent. Verteuert haben sich gegenüber dem Vorjahr vor allem Treibstoffe und Heizöl, aber auch Gas.

Zum Vergleich: Der VPI, der gegenüber dem Vormonat unverändert blieb, erhöhte sich gegenüber Juni 2010 um 3,3 Prozent.

Diesel und Benzin
Diesel war im Juni 2011 um 17,4 Prozent teurer als im Juni 2010, Superbenzin um 13,8 Prozent und Heizöl um 15,7 Prozent. Der Gaspreis stieg um 9,9 Prozent, der Preis für Fernwärme um 1,9 Prozent. Der Strompreis war nur leicht höher (+0,2 Prozent).

Die Preise für feste fossile Brennstoffe stiegen im Durchschnitt um 3,3 Prozent. Brennholz war um 2,6 Prozent teurer. Holzbriketts verbilligten sich um 1,9 Prozent.

Vergleich zu Mai
Im Vergleich zum Mai 2011 verteuerte sich Gas um 1,4 Prozent und Fernwärme um 0,3 Prozent. Gestiegen sind auch die Preise für Holzpellets (+0,2 Prozent) und Brennholz (+0,1 Prozent). Im Durchschnitt waren die Preise für feste fossile Brennstoffe ebenso wie der Strompreis im Monatsvergleich unverändert.

Billiger als im Vormonat waren heuer im Juni Superbenzin (-1,8 Prozent), Diesel (-0,8 Prozent), Heizöl (-0,2 Prozent) und Holzbriketts (-1,4 Prozent).