Erzeugerpreise in EU und Euroraum im Februar um 0,8 Prozent gestiegen

Die Erzeugerpreise der Industrie sind im Euroraum und in der EU-27 im Februar gegenüber dem Jänner des Jahres um 0,8 Prozent gestiegen. Das ist deutlich niedriger als von Dezember 2010 auf Jänner 2011.

Im Jänner hatte es eine Preiserhöhung in der EU von 1,2 und im Euroraum von 1,3 Prozent gegeben, teilte Eurostat mit. Im Vergleich zum Februar des Vorjahres betrug der Anstieg in der Eurozone 6,6 Prozent und in der EU-27 waren es 7,1 Prozent.

Von Jänner auf Februar nahmen die Preise im Energiesektor um 1,2 Prozent (Euroraum) bzw. 1,3 (EU-27) Prozent zu. Von den EU-Ländern, für die Daten vorliegen, wurden die höchsten Anstiege des Gesamtindex in Litauen (+2,0 Prozent), Belgien und Dänemark (je +1,9), Griechenland (+1,3) und Finnland (+1,2) verzeichnet. Rückgänge verbuchten die Slowakei (-0,3 Prozent), Schweden (-0,2) und Estland (-0,1). Die Preise in Zypern blieben stabil. Aus Österreich lagen keine Daten für den Februar vor.