EU genehmigt Verkauf von Telefonica-Tochter

Der asiatische Mischkonzern Hutchison Whampoa bekommt aus Brüssel Auflagen für die Übernahme der irischen Mobilfunktochter des spanischen Telekomkonzerns Telefonica. Die Brüsseler EU-Kommission genehmigte den Zukauf unter Bedingungen. Ohne diese Einschränkungen hätten Verbrauchern in Irland nach Einschätzung der EU-Kommission höhere Preise gedroht.

Durch die Übernahme verschmelzen der zweitgrößte und der drittgrößte Mobilfunkanbieter Irlands, als Konkurrenten bleiben nur noch Vodafone und die Firma Eircom übrig.

Damit es weiterhin genug Wettbewerb auf dem irischen Markt gibt, muss der Käufer Hutchison 3G nun zwei weiteren sogenannten virtuellen Mobilfunkanbietern den Zugang zum Markt ermöglichen. Solche Anbieter geben Verbrauchern Zugang zu den Netzen Dritter. Hutchison muss ihnen Bandbreite zur Verfügung stellen.

Zudem musste Hutchison Zusagen machen, dass die Firma den Konkurrenten Eircom weiterhin ihr Netz nutzen lässt. Die EU-Kommission hatte befürchtet, dass Eircom andernfalls Schwierigkeiten haben könnte, eine landesweite Abdeckung zu gewährleisten.

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