Euro nach robusten US-Arbeitsmarktdaten mit Kursverlusten

Schwächer gegenüber dem EZB-Richtkurs vom Donnerstag sowie zum Niveau von heute in der Früh zeigte sich der Euro gegenüber dem US-Dollar am frühen Freitagnachmittag. Die Richtwerte zu Franken und Yen wurden höher festgelegt, der Richtkurs zum britischen Pfund indessen etwas tiefer. Der Richtkurs des US-Dollar gegen den Euro wurde heute von der EZB mit 1,4141 (zuletzt: 1,4207) USD festgestellt.

Der Dollar hat nach der Vorlage von robusten US-Arbeitsmarktdaten deutlich zugelegt. Vor allem gegenüber dem Yen waren kräftige Kursgewinne zu verzeichnen. Die Zahl der im März geschaffenen Stellen hat die Prognosen übertroffen und die Möglichkeit einer baldigen Zinserhöhung in den Vereinigten Staaten erhöht, kommentierten Experten. Zumindest einige US-Notenbanker denken bereits laut über ein Drehen an der Zinsschraube nach. In der Eurozone steht für viele Marktteilnehmer eine Erhöhung des Leitzinses ohnehin fest, die nächste Zinssitzung der Europäischen Zentralbank findet am 7. April statt.

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