Europas Börsen am frühen Nachmittag weiter im Plus

Die europäischen Aktienmärkte haben am Montag am frühen Nachmittag mit leichten Gewinnen tendiert. Der 50 führende Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 gewann 23,46 Einheiten oder 0,78 Prozent auf 3.028,10 Punkte.

Die Situation auf der Krim belastete zwar weiterhin die Märkte, allerdings wurde die Sorge der Anleger durch die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung gedämpft. Derzeit beraten die europäischen Außenminister über Sanktionen gegen Russland, das die Abstimmung auf der Krim-Halbinsel als legal bezeichnet. Zuletzt unterstrich der französische Außenminister Laurent Fabius die Notwendigkeit, gleichzeitig Härte und Gesprächsoffenheit zu zeigen.

Im Verlauf des Handelstages ist noch die Veröffentlichung der US-Industrieproduktion geplant. Um 13.30 Uhr publizierte die New Yorker Federal Reserve Bank den Empire State Index. Dieser stieg auf 5,61 Punkte nach 4,48 Zählern im Februar. Experten hatten allerdings im Konsens 6,50 Punkte geschätzt. Der Index drückt die Geschäftstätigkeit des produzierenden Gewerbes im Bundesstaat New York aus. Die europäischen Börsen tendierten kurz nach Veröffentlichung unverändert im Plus.

Unter den Einzeltiteln konnte sich Vodafone abheben. Der britische Mobilfunker kündigte an, den spanischen Kabelbetreiber Ono für rund 7,2 Mrd. Euro zu kaufen. Dadurch erhoffe sich das britische Unternehmen Synergieeffekte in Höhe von bis zu einer Milliarde Euro. An der Londoner Börse stiegen die Vodafone-Aktien um 1,35 Prozent auf 225,15 Pence an.

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