Europas Börsen rutschen tiefer ins Minus, Euro-Stoxx-50 gibt 1,09% ab

Die europäischen Aktienmärkte sind am Mittwoch im Verlauf belastet von steigenden Renditen in Spanien tiefer ins Minus gerutscht. An den Anleihemärkten der Euro-Krisenländer Spanien und Italien trübte sich die Stimmung wieder deutlich ein und schürte damit neue Sorgen. In der viertgrößten Euro-Wirtschaft Spanien stieg die Rendite für zehnjährige Staatspapiere erstmals seit Mitte April wieder über die Marke von sechs Prozent.

Der Euro-Stoxx-50 gab 1,09 Prozent ab. Die stärksten Kursverluste zeigte in einer Branchenbetrachtung der Finanzsektor. Die spanischen Bankentitel Banco Santander und Banco Bilbao büßten jeweils um mehr als fünf Prozent an Kurswert ein. Die UniCredit-Papiere verloren um 3,08 Prozent auf 2,704 Euro. Soeciete Generale und BNP Paribas gingen jeweils um knapp 2,8 Prozent zurück.

Im Fokus der Anleger standen zudem einige Unternehmensbilanzen. So stiegen die Aktien von ING um 1,50 Prozent. Commerzbank verbuchten nach Quartalszahlen ein Kursplus von 0,90 Prozent.

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